Nur Handwerk – aber voll FETT

Egal, was Christoph Hiendl anpackt; er scheint sich reinzuknien. Ob es seine eigenen Projekte sind, ob es die Anteilnahme an dem Schicksal seines afghanischen Mitarbeiters ist... Er ist einfach ein Vollblut-Lackierer.

Die Geschichte wäre anders ausgegangen, wenn das mit den Lacken nicht gewesen wäre...
Telgte. Eintritt durchs Werkstatt-Tor! Eine 9-Meter-Limo ragt aus dem steampunkigen Lackiertunnel.
Kein Auftrag, sondern die Mission Christoph Hiedls am eigenen Fahrzeug: Die Holme und Dach schwarz; der Rest mit fetten goldenen Metalflakes – am liebs­ten handflächengroß. Egal was Christoph Hiedl anpackt; er scheint sich reinzuknien. Ob es seine eigenen Projekte sind, ob es die Anteilnahme an dem Schicksal seines afghanischen Mitarbeiters ist...: „Über den müsst ihr mal schreiben; was der Junge mitgemacht hat, das ist ‘nen Bericht wert!“

...oder ob es die Liebe zu seinem Beruf ist:
„Vor meiner Lehre, die ich 1993 begonnen habe, bin ich schon in einer kleinen Lackerbude herumgelungert – ich fand’s damals schon cool. Meine Eltern wollten immer, dass ich einen akademischen Beruf ergreife. Wenn das mit den Lacken nicht dazwischen gekommen wäre, hätte ich heute vielleicht einen stinklangweiligen Beruf.“

Nicht jeder hat so verrückte Objekte zu lackieren. – Gibt’s auch irgendwo Grenzen?
„Das ist alles Routine. Wir sind eben gut in diesen ausgefallenen Sachen, weil ich das schon mein Leben lang mache. Egal mit welchem Auftrag man hier um die Ecke kommt – wir können das aus dem Effeff. Ich brauch‘ Action – nicht zu viel – das kann auch in die Hose gehen. Man muss für sich herausfinden, wie weit man gehen kann. Wir lackieren für jede große Harley-Bude in Deutschland.

Den gesamten Beitrag lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von FML Der Fahrzeug- und Metall-Lackierer

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