Fun & Männerträume

besser als neu: Die Wiedergeburt einer Stil-Ikone

Der Grundgedanke von E-Type-Reborn: So viele Original-Teile wie möglich sollen erhalten oder nach Original-Arbeitsverfahren und -Spezifikationen neu aufgebaut werden.

Die Reborn Programme für den Jaguar E-Type und den Range Rover Serie 1 bilden den Mittelpunkt des Jaguar Land Rover Classic-Standes auf der Techno Classica.

 

Repräsentativ für die neue Jaguar E-Type-Reborn-Initiative stehen in Halle 2 der erste bereits fertig gestellte E-Type - ein Serie I Fixed Head Coupé 4,2 Liter Baujahr 1965 – und ein noch unrestauriertes Modell des 1961 vorgestellten Sportwagens.

Jaguar Classic hat auch das neue E-Type Reborn-Programm als umfassendes Serviceangebot konzipiert.

In einer ersten Serie werden zunächst zehn Exemplare zu Einstiegspreisen ab 332.832 Euro an interessierte Kunden verkauft.


Wie sorgfältig die in einer neuen Werkstatt am Standort Coventry tätigen Spezialisten dabei vorgehen, veranschaulichen neben dem ersten fertig gestellten Komplett-Fahrzeug weitere Exponate wie eine E-Type-Rohkarosserie oder ein kompletter Auspuffstrang.

Sicherheitsrelevante Teile in schlechtem Zustand werden dagegen durch Neuteile aus dem Sortiment von Jaguar Classic Parts ersetzt. Denn nur so werden die Qualität, die Langlebigkeit und letztendlich auch der Sammlerwert der Klassiker gesteigert.

 

 



Es wird nur 200 geben: BMW M5 Competition Edition

Da kommt Freude auf... !

Die exklusiven Lackierungen – jeweils 100 Fahrzeuge in Carbonschwarz metallic und Mineralweiß metallic.

Mit einer Leistungssteigerung auf 441 kW / 600 PS und einem maximalen Drehmoment von 700 Newtonmetern gehört der BMW M5 Competition Edition zu den leistungsstärksten Automobilen in der Modellgeschichte der Marke BMW. Für die Beschleunigung von null auf 100 km/h benötigt er lediglich 3,9 Sekunden. Mit seiner individualisierten Optik, dem Competition Paket und reichhaltigen Sonderausstattungen wird der BMW M5 „Competition Edition“ in nur 200 Exemplaren gebaut werden.

 

Herz des BMW M5 Competition Edition ist der 4,4‑Liter-V8-Hochdrehzahlmotor mit seiner BMW M-Twinpower Turbo-Technologie. Eine Anhebung des Ladedrucks sowie gezielte Modifikationen im Motormanagement erhöhen seine Leistung gegenüber dem Serienmodell um 29 kW/40 PS. Gleichzeitig steigt das maximale Drehmoment um 20 Newtonmeter. Diese Steigerung harmoniert mit dem Competition Paket mit einer Fahrzeugtieferlegung um 10 Millimeter und eine strafferen Abstimmung der Federungs- und Dämpfungssysteme sowie der Stabilisatoren.

 

Die exklusiven Lackierungen – jeweils 100 Fahrzeuge in Carbonschwarz metallic und Mineralweiß metallic – betonen die Linienführung des M5. Und die 20 Zoll M-Leichtmetallräder Doppelspeiche in Jet Black uni glanzgedreht mit Mischbereifung (vorn 265/35 ZR20, hinten 295/30 ZR20) unterstreichen die fahrdynamischen Qualitäten.

Weitere dynamische Akzente setzen die M Performance Parts in Carbon, wie der Heckdiffusor, der Gurney auf dem Kofferraumdeckel und die Spiegelkappen. Die Nieren in Schwarz Hochglanz und die seitlichen Kiemenelemente mit dem Schriftzug „M5 Competition“ runden die Optik in stilvoller Weise ab.

Weitere Ausstattungsdetails: das Bang & Olufsen High End Surround Sound System mit 1200 Watt, das Head-Up Display, der Komfortzugang, die Spurwechselwarnung oder optional der BMW Driving Assistant, die Sitzheizung für die Fondsitze oder das Durchladesystem.

Der BMW M5 Competition Edition ist ab 129 500 Euro erhältlich.

 

(ampnet/Sm)



Beast of the green hell

Fotos Axel F. Busse

Die Symbolik war eindeutig, die Show spektakulär: Hier schwebt ein Überflieger herein. Am Stahlseil unter einem Hubschrauber hängend erscheint vom Himmel hoch der Mercedes AMG GT R seinen Premierengästen. Und dann greift auch noch ein amtierender Weltmeister ins Steuer.

Ein bisschen obendrauf geht immer, und wenn andere Sportwagenhersteller wieder und wieder eine Schippe Mehrleistung in ihre ohnehin nicht untermotorisierten Boliden schaufeln, darf Mercedes keinesfalls zurück stehen. Schließlich hat die Marke AMG im Motorsport ihre Wurzeln, weshalb der neue AMG GT R als straßenzugelassener Rennwagen anzusehen ist.

Und obwohl beide Termine nicht das Geringste miteinander zu tun haben, entbehrt es nicht einer gewissen Pikanterie, dass ein deutscher Konzern sein jüngstes High-Tech-Produkt genau dort vorstellt, wo künftiger Gemeinsamkeit beider Länder soeben eine Absage erteilt wurde. Doch der Schauplatz der Premiere war förmlich zwingend, denn mehr Renntradition findet man auf diesem Planeten nirgends sonst: Der Rundkurs von Brooklands, gelegen im Südwesten der britischen Hauptstadt London und eröffnet vor fast genau 109 Jahren, gilt als weltweit erste ausschließlich für den Motorsport gebaute Strecke.

Und auf so einer Strecke ist der AMG GT3 zu Hause, der für offizielle Wettfahrten nach FIA-Reglement homologisiert ist und die technische Basis für den GT R hergab. Nicht erst beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, wo die PS-Geschosse mit dem Stern drei von vier vordere Plätze belegten, hat der GT3 sein Leistungsvermögen unter Beweis gestellt. Die „zivile“ Version wartet mit 430 kW / 585 PS auf, wuchtet 700 Newtonmeter Drehmoment an die Hinterachse, wo ein Sperrdifferenzial für sorgfältige Portionierung sorgt. Der Vier-Liter-V8-Motor wäre leicht auch auf 600 oder mehr Pferdestärken zu bringen gewesen, doch die Leistungszumessung „orientiert sich am Wettbewerb“, sagt Jochen Hermann von der Gesamt-Fahrzeugentwicklung. Und dieser Wettbewerb wird von Fahrzeugen wie Porsche GT3, Jaguar F-Type SVR oder Audi R8 V10 definiert.

Wer einen begehrenswerten PS-Protz kreieren will, hat es mitunter einfacher als die Konstrukteure von Familienkutschen. Fragen wie Ladekantenhöhe, Kopf- und Beinfreiheit, Rundumsicht oder Durchschnittsverbrauch müssen sie nicht interessieren, statt dessen dürfen ihre kompromisslos auf Leistung getrimmten Hervorbringungen eng, laut und durstig sein. Allenfalls die Aufnahmefähigkeit von ein oder zwei Golfbags ist noch von Relevanz. Beim GT R ging es noch um mehr: So viel Rennsport wie irgend möglich sollte auf die öffentliche Straße gebracht werden. Gemessen an dem martialischen Auftritt des Wagens kann das nur als gelungen angesehen werden.

Die verbreiterte Spur umfassen ausladende Kotflügel aus Karbonmaterial. Vorn ist der GT R um 46 Millimeter breiter als sein nächster Verwandter, der AMG GT S, hinten sogar um 57 mm. Für Dach, Querstreben, Kardantunnel und eine Reihe anderer Bauteile wird ebenfalls der Kohlefaser-Werkstoff verwendet, wo dieser für die wirkenden Kräfte zu spröde erscheint, kommt Fiberglas zum Einsatz. Magnesium am Frontträger, Aluminium für die meisten Karosserieteile – alles dient nur einem Ziel: Gewicht einzusparen. Am Ende stehen 1555 Kilogramm zu Buche, so dass jede Pferdestärke nur rund 2,6 Kilogramm zu bewegen hat.

Das Leistungsgewicht hätte sogar noch eine Idee besser ausfallen können, wäre auf die Hinterachslenkung verzichtet worden. Sie soll aber noch mehr Dynamik ermöglichen, was auch Aufgabe des beweglichen Front- sowie des starren Heckspoilers ist. Alle Aerodynamikmaßnahmen zusammen genommen erhöhen den Anpressdruck des Fahrzeugs bei Höchsttempo um rund 150 Kilogramm, wovon etwa 40 Kilogramm auf die Vorderachse wirken. Dort verbessert gute Haftung die Lenkbarkeit, was nicht zuletzt wegen der serienmäßigen UHP-Reifen unabdingbar ist.

Gewindefahrwerk, adaptive Dämpfer, individuell wählbares Set-Up und eine neunstufige Traktionskontrolle – all das dient der individuellen Anpassung des Autos an die Bedürfnisse des Fahrers. Die Bedürfnisse des Motors nach ausreichender Kühl- und Verbrennungsluft schlagen sich in der Gestaltung der Frontpartie nieder, was der Hersteller für eine besondere Reminiszenz an die Mercedes-Motorsporthistorie nutzte. Der große Einlass wird durch 15 senkrechte Streben strukturiert, ganz so, wie bei jenem 300 SL, der 1952 das Panamericana-Rennen in Mexiko gewann.
Der Eindruck trügt nicht: Die Straßenzulassung braucht der GT R eigentlich nur, um dorthin zu gelangen, wo eine artgerechte Haltung dieses Urviechs möglich ist, etwa auf der Nordschleife des Nürburgrings.

Dahin hätte der Premieren-Pilot den in stumpfem „Green Hell Magno“ lackierten Vorführwagen wohl am liebsten gleich mitgenommen. Als sei die bombastische Inszenierung noch nicht vollständig, erschien Formel-1-Champion Lewis Hamilton wie zufällig auf der Bildfläche und nahm AMG-Geschäftsführer Tobias Moers das Steuer aus der Hand. Der an Superlativen reichen Faktensammlung aus dem Datenblatt des GT R ließ sich auf diese Weise noch ein nicht zu unterschätzender VIP-Faktor beimischen.

Wenn es um die Aufzählung von Spitzentempo (318 km/h) oder Spurtvermögen (3,8 Sekunden von Null auf 100 km/h) geht, ist AMG recht auskunftsfreudig. Eher einsilbig jedoch, wenn nach dem Preis des neuen Topmodells gefragt wird. Die Vermutung, er könnte bei etwa 200.000 Euro liegen, quittiert Tobias Moers mit einem wissenden Lächeln: „Wir werden ein faires Angebot machen.“ (ampnet/afb) von Axel F. Busse



Grünspan statt Seriensilber

Stelios Sideras sieht sich eher als Handwerker denn als Künstler.

Nach einem Unfallschaden wollte er das Harley-Modell der aktuellen Baureihe nicht einfach wieder in dem originalen Silberfarbton lackiert haben, sondern wünschte sich eine komplette Neugestaltung. Sideras entschied sich schließlich für einen Entwurf im „Bobber-Style“. …

Eine besondere Herausforderung stellte der künstliche Rost dar. Um diesen Effekt zu erreichen, nutzte Sideras Grünspan …. Wie Sideras den gewünschten Alterungseffekt erzielt, lesen Sie demnächst im FML.



Bugatti 35

Der von 1924 bis 1931 in fünf verschiedenen Versionen und rund 300 Exemplaren gebaute Bugatti Type 35 war mit über 2.000 Rennsiegen in den Jahren 1924 bis 1927 der erfolgreichste Achtzylinder-Rennwagen seiner Zeit. Zwischen 1925 und 1929 dominierte Bugatti mit dem Fahrzeug das damals wichtigste Sportwagenrennen, die Targa Florio, und gewann fünfmal in Folge. Das Fahrzeug ist eins der Highlights auf dem Stand der Autostadt auf der Techno-Classica Essen.

Der Fahrer auf dem Foto ist William Grover, legendärer Bugatti-Rennfahrer, der auch unter dem Pseudonym ‚Williams’ Rennen fuhr. Er gewann u. a. 1929 den ersten Großen Preis von Monaco der Geschichte.

 

s/w Foto: Bugatti 

Farbfoto: Privatarchiv zum Download freigegeben

 

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Techno-Classica-Prachtstücke

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Der Fiat-Abarth 1000 Pininfarina und der massige GM Futurliner von 1953 waren zwei Highlights auf der diesjährigen Techno-Classica Essen. Beide Fahrzeuge wurden von namhaften Designern entworfen und tragen nach aerodynamischen Gesichtspunkten entworfene Karosserien. 

 

  • Die Futurliner von General Motors hatten nur einen Zweck: Aufsehen zu erregen.
  • Gestylt von Pininfarina, brach der Fiat-Abarth 1000 Pininfarina acht internationale Geschwindigkeitsrekorde, darunter einen Weltrekord in der Klasse G von 751 bis 1.100 cm3. 

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Vier Ford GT in Le Mans am Start

 Fotos: Auto-Medienportal.Net/Ford
Fotos: Auto-Medienportal.Net/Ford

Ford wird mit vier GT an den 24 Stunden von Le Mans (18../19.6.2016) teilnehmen. Damit geht die Marke genau 50 Jahre nach dem historischen Dreifachsieg des legendären GT 40 im Jahre 1966 erstmals wieder an den Start des berühmtesten Langstreckenrennens der Welt.

Die vier Rennfahrzeuge des Chip Ganassi Racing Teams in der GTE-Pro-Klasse antreten. Aus historischem Anlass erhalten die Ford GT die Startnummern 66, 67, 68 und 69.