Meine Mitarbeiter abwerben? – Nicht mit mir!

16.08.2019|Der Branche fehlen die Fachkräfte. Neben der Nachwuchsgewinnung sollten Betriebsinhaber aber auch ihre bestehenden Mitarbeiter und deren Motivation im Blick haben.

Das Werkstattsystem IDENTICA unterstützt Betriebe deshalb mit einem Paket an entgeltoptimierten Maßnahmen und betrieblichen Sozialleistungen wie einer betrieblichen Krankenversicherung. Ein Betriebsinhaber berichtet, was ihm das Paket bringt.

„Meine Mitarbeiter sind in meiner Werkstatt das Wichtigste!“
Erich Ruschke

Ziel des Unternehmers Erich Ruschke war es, die Belegschaft seines 15 Mitarbeiter starken IDENTICA-Betriebs zu motivieren und stärker an sich zu binden. Deshalb hat der Be­triebsinhaber gemeinsam mit dem Werkstattsystem ein spezielles Mitarbeiterbindungs-Paket entwickelt. „Dieses bietet zum einen eine betriebliche private Kranken-Zusatzversicherung. Dabei erhält der einzelne Mitarbeiter arbeitgeberfinanziert umfangreiche Leistungen, die über eine betriebliche Krankenversicherung im Vergleich zu einer identischen privaten Absicherung vergleichsweise weniger kos­ten“, erklärt IDENTICA Sys­temberaterin Juliane Randhahn.

Privat-Zusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung

Bei der angebotenen betrieblichen Krankenversicherung handelt es sich um eine Zusatzversicherung, die zahlreiche Privat-Leistungen, von Vorsorgeuntersuchungen über Zahnersatz und Brillen-Zuschuss bis hin zur freien (Chef-)arzt- und Krankenhauswahl übernimmt. „Die Beitragszahlung kann der Unternehmer als Betriebsausgabe von der Steuer absetzen“, führt Juliane Randhahn aus. Als Absicherung über den Betrieb muss der Arbeitnehmer keine individuelle Gesundheitsprüfung durchführen. sondern ist in der Gruppe, auch mit allen Vorerkrankungen, versichert. Ehepartner, Lebenspartner oder Kinder können den identischen Versicherungsschutz zu den für sie günstigen Firmenbeiträgen ab­schließen. Hier greift dann allerdings für derartige Einzelversicherungen die individuelle Gesundheitsprüfung.

Mastercard mit IDENTICA-Logo

Warengutschein in Form einer PrePaid-Mastercard, Res­taurantschecks oder Kita-Zuschuss: Sogenannte Entgeltoptimierungs-Bausteine helfen dem Unternehmer sowie dem Arbeitnehmer bei der Finanzierung der gewünschten Maßnahmen. Erik Ruschke hat sich für den Einsatz des Warengutscheins in Form der Mastercard entschieden. „Meine Mitarbeiter haben alle diese Mastercard bekommen, auf der der Firmenname, der Mitarbeitername sowie das IDENTICA-Logo abgedruckt sind. Das erhöht die Identifikation mit unserem Unternehmen“, erläutert Erik Ruschke.

„Diese Schritte erschweren es anderen Arbeitgebern, meine Mitarbeiter abzuwerben.“
Erich Ruschke

Ein Rechenbeispiel

Dass sich diese Form der Mitarbeiterbindung rechnet, verdeutlicht Systemberaterin Juliane Randhahn an einem Beispiel: „Erhöht ein Arbeitgeber den Bruttolohn eines Mitarbeiters um 100 Euro, kostet ihn das mit Lohnnebenkosten 123 Euro. Dem Mitarbeiter blieben nach Steuerabzug aber nur 53 Euro. Entscheidet sich hingegen ein IDENTICA-Betriebsinhaber für ein Paket mit betrieblicher Krankenversicherung und einer entgeltoptimierten Erhöhung des Gehalts um die Mastercard, kos­tet das den Betriebsinhaber 114 Euro. Der Mitarbeiter erhält als Gegenwert ca. 20 Euro Netto-Plus und dazu eine private Kranken-Zusatzversicherung komplett ohne eigenen Beitragsaufwand, die den Wert der Differenz von 33 Euro weit übersteigt.“ Diese Argumente überzeugen auch Erik Ruschke und sein Team. „Ich selbst habe geringere Lohnnebenkosten und meine Mitarbeiter eine Top-Krankenvorsorge und -versorgung“, erklärt der Betriebsinhaber.

Stärkeres Image für den Betrieb

Für den IDENTICA-Betrieb stellt dieses Maßnahmenpaket eine klare Image-Aufwertung dar. „Auch die Industrie braucht Lackierer und die Löhne bei diesen Großunternehmen sind häufig höher. Mit dem Maßnahmenpaket kann ich es nun vom Leis­tungsangebot eher mit einem Konzern aufnehmen – denn ich stärke die Bindung zu meinen Mitarbeitern. Viele haben bereits geäußert, dass sie die private Kranken-Zusatzversicherung mit in die Rente nehmen wollen“, erklärt Erik Ruschke.