Optimales Licht zur Farbtonermittlung

Ein qualitativ hochwertiges Licht (Tageslicht) wie beispielsweise das der SATA trueSun, ist bei der Farbtonauswahl und -ermittlung sehr wichtig.

Für einen optimalen Lackierprozess in der Werkstatt, müssen alle Arbeitsschritte idealerweise aufeinander abgestimmt sein. Häufig kommt es dabei vor, dass das zu lackierende Fahrzeug oder die Fahrzeugteile bereits in der Lackierkabine stehen, und erst dann die Farbtonfindung begonnen wird. Aufwendige und zeitintensive Rangierarbeiten sind da die Folge. Umso wichtiger ist es daher, die Farbtonermittlung zum richtigen Zeitpunkt durchzuführen, damit die Abläufe nicht gestört werden und der Kunde sein Fahrzeug rechtzeitig bekommt.

Im besten Fall sollte der Kundendienstberater bereits ein Auge auf den Farbton des Fahrzeugs haben. Helle Silber- und Effektfarbtöne bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit – hin und wieder können auch vermeintlich unscheinbare Farbtöne wie ein Rot oder Gelb recht aufwendig zu lackieren sein. Hier ist die Zusammenarbeit des Kundendienstberaters mit dem Lackiermeister von großer Bedeutung. 
Idealerweise weist der Kundendienstberater bereits zu diesem Zeitpunkt auf den Farbton hin, spätestens aber bei der Auftragsübergabe zwischen der Karosserieinstandsetzung und Lackiererei, damit die Farbtonfindung beginnen kann.

Ein qualitativ hochwertiges Licht (Tageslicht) wie beispielsweise das der SATA trueSun, ist bei der Farbtonauswahl und -ermittlung sehr wichtig, da eine Fehlentscheidung eine Zeit- und kostenintensive Nachlackierung zur Folge hätte. 
Abgesehen von verärgerten Kunden die Ihr repariertes Fahrzeug später erhalten und die aufwendige Umorganisation im Arbeitsablauf in der Lackiererei, amortisieren sich die Anschaffungskosten bereits nach ca. 2-3 Fehllackierungen.
 Eine minderwertige Lichtquelle, die nicht das gesamte Spektrum des Tageslichts abdeckt eignet sich daher nicht für die Farbtonprüfung, da Nuancen eines Farbcodes nicht voneinander unterschieden werden könnten. Dabei sind die Preisunterschiede zwischen einer hoch- und einer minderwertigen Lichtquelle im Verhältnis nur gering.

Nicht nur die Helligkeit des Lichtes spielt dabei eine wichtige Rolle, sondern die Lichtfarbe und vor allem die Übereinstimmung des Lichtspektrums mit dem natürlichen Tageslicht (Sonnenlicht). Hilfreich ist auch ein Lichtkegel, der gleichmäßig auf die gesamte beleuchte Fläche strahlt sowie ein ausdauernder Akku mit kurzer Ladedauer. 
Ist der Farbton einmal ermittelt, können die Farbmuster erstellt und zur Überprüfung noch einmal mit der Originallackierung geprüft werden.



Wichtiger Hinweis: Es empfiehlt sich die Farbmusterkarten mit allen wichtigen Angaben wie beispielsweise Farbcode und -variante (oder das Etikett aus dem Drucker des Mischsystems mit der Formel), Klarlackbezeichnung, Lackierpistolentyp (HVLP/RP), Düsengröße, Eingangsfließdruck sowie die Anzahl der Spritzgänge zu beachten.