Schadeninstandsetzung bei Fahrzeugen mit Fahrerassistenzsystemen

Eine Resolution der Deutschen Kommission für Lack und Karosserieinstandsetzung beschreibt das Vorgehen und die Rahmenbedingungen bei der Schadeninstandsetzung bei Fahrzeugen mit Fahrerassistenzsystemen.

Aufgrund der absehbar stark steigenden Marktdurchdringung von Fahrerassistenzsystemen über alle Fahrzeugklassen, wird deren Instandsetzung und Kalibrierung zu einem Standardprozess bei der Schadenbegutachtung und -instandsetzung.

Die Resolution der Deutschen Kommission für Lack und Karosserieinstandsetzung beschreibt aus branchenübergreifender Sicht das Vorgehen und die Rahmenbedingungen, um den Kunden jederzeit einwandfrei instandgesetzte Fahrzeuge hinsichtlich der Fahrerassistenzsysteme zu übergeben. Die Notwendigkeit von Kalibrierarbeiten ergibt sich aus der Tatsache, dass Untersuchungen verschiedener Institute (u. a. RCAR-Mitglieder) weltweit zu dem Ergebnis kamen, dass fehlende oder fehlerhaft ausgeführte Kalibrierungen teils erhebliche negative Auswirkungen auf deren sicherheitsrelevante Funktionen haben.

Eine nicht oder fehlerhaft erfolgte Kalibrierung kann im Fall eines dadurch (mit-)verursachten Folgeunfalls ein erhebliches Haftungsrisiko für die am Prozess Beteiligten darstellen.

Die Resolution, die von allen branchenrelevanten Verbänden, Herstellern und Institutionen mitgetragen wird, beschreibt die wichtigsten Eckpunkte im Umgang mit FAS, um allen Marktbeteiligten Klarheit über die Notwendigkeit der erforderlichen Arbeiten zu geben.

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