Schnelles Lacksystem für einen erfolgreichen Rennwagen

Höchste mechanische Präzision. Innovative Technologien. Grenzenloser Erfolg. Seit sieben Jahren ist das Team Mercedes-AMG Petronas der Champion der FIA Formel 1. Die herausfordernde Lackierung des aktuellen Titelanwärters zeigt dies auch optisch.

„Bei dem neuen Auto dreht sich
alles um Performance –
dies ist ebenfalls
ein Anspruch von Axalta.
Olaf Adamek
Refinish Brand Manager Axalta

Midnight Black. Für Andrew Moody, Head of Paint and Graphics bei Mercedes-AMG Petronas Formula One Team, ein ganz besonderes Schwarz. Und damit der richtige Farbton, die Dominanz des Mercedes-AMG F1 W12 E Performance in der Formel 1 überzeugend darzustellen. Der Experte: „Es ist anders als das Schwarz, das wir letzte Saison verwendet haben. Noch intensiver, noch auffälliger, es bringt noch mehr Präsenz auf der Strecke und im Fernsehen."

Dieses tiefe, markante Schwarz aus dem Sortiment von Spies Hecker, einer der Axalta Premiummarken, bildet die spannende Basis für neue, teilweise überraschende Elemente. Moody: „Die neue Lackierung vereint das All-Schwarz der Saison 2020 mit einer Wiedereinführung unseres legendären Stirling Silver - und wir haben zudem das PETRONAS GREEN überarbeitet. Der Farbton Burgunder, Hinweis auf den Hauptpartner INEOS, findet ebenfalls einen Platz."

Das neue AMG Branding als Herausforderung Für Moody ist aber die Gestaltung des AMG Branding die markanteste Unterscheidung zum Modell des letzten Jahres. Und gleichzeitig eine besondere Herausforderung an die Lackierer des Teams. „Das AMG-Muster ist keine Folierung, sondern sehr aufwändig lackiert. Nur so konnten wir diesen ganz besonderen Effekt erzielen. Denn jeder einzelne Schriftzug liegt in einem genau definierten Spektrum zwischen Grau und Weiß - je nachdem, wo er sitzt.“

Ein extrem diffiziler Bereich; darum war für Moody auch die Wahl des Lackmaterials hier sehr wichtig. „Wir haben keinen zweiten Versuch. Alles muss beim ersten Mal passen. Darum haben wir uns erneut auf die bewährte Zusammenarbeit mit Spies Hecker verlassen.“ Für die Lackierer bedeutete dies: reibungslose Anwendung, einfaches Ausmischen und perfektes Finish. „Für uns ist der Vorgang dem Rennen sehr ähnlich. Haben wir den Prozess einmal gestartet, sind wir einmal auf Kurs, müssen wir liefern – ein optimales Ergebnis.“

Vom Schwarz zum Stirling Silver

Handwerkliches Geschick müssen die Lackierer auch bei anderen Gestaltungselementen beweisen. Etwa bei dem (nahezu) fließenden Übergang vom Schwarz an der Front hin zum Stirling Silver am Heck. Ein aus Sicht Moodys handwerklich aufwändiger Vorgang, der aus sechs unterschiedlichen Schattierungen besteht - und sieben verschieden geformte Bauelemente betrifft. „Diese Komplexität bedeutet, dass jedes austauschbare Bauteil in Bezug auf Platzierung, Größe, Form, Farbe und Schattierung perfekt mit den angrenzenden Paneelen übereinstimmt.“

Um auch bei „Ersatzteilen“ immer das korrekte Ergebnis zu erzielen, nutzen Moody und sein Team speziell gebaute Dummys als Vorlage. Sie ermöglichen es, später jedes einzelne Bauteil in Bezug auf Größe und Form genau zu reproduzieren. So vor allem auch die verschiedenen Farben, Linien und Schattierungen, die teilweise in bis zu drei Bauteilen zusammenkommen. „Das ist der Punkt, an dem uns zum Beispiel Spies Hecker Permahyd Basislack Hi-TEC 480 hilft, die täglichen Herausforderungen schnell und effektiv zu bewältigen."

Zwei rote Sterne für Niki Lauda

Ein weiteres Detail der Lackierung sind die leuchtend roten Sterne auf beiden Seiten des Chassis. Direkt hinter der Kopfstütze des Fahrers erinnern sie prägnant an Niki Lauda, den 2019 verstorbenen Chairman des Teams. Auch die sofort erkennbare Linie in PETRONAS GREEN befindet sich wieder auf dem Mercedes-AMG F1 W12 E Performance. Dieser neu akzentuierte Farbton, der auch auf den vorderen und hinteren Flügeln, Nase, Spiegeln und Halo eingesetzt wird, hebt sich in diesem Jahr noch auffälliger und klarer gegen das Tiefschwarz der Karosserie ab.

Scharfe Übergänge schaffen klare Kontraste

Anders als im vergangenen Jahr gibt es bei den Flow Lines kein Auslaufen zu den Rändern hin. Ziel war es, die Übergänge scharf und sauber zu halten. Die grüne Flow Line wird nun zusätzlich durch eine zweite in hochreflektierendem Silber ergänzt. Damit kennzeichnet sie die mehr als ein Jahrzehnt bestehende Partnerschaft zwischen dem Team und PETRONAS. Beide Linien entstehen auf der Seite der Nase und bewegen sich seitlich entlang des Chassis und Seitenkästen.

Für Olaf Adamek, Refinish Brand Manager bei Axalta, ein sehr harmonischer und gelungener Entwurf: „Bei dem neuen Auto dreht sich alles um Performance – dies ist ebenfalls ein Anspruch von Axalta. Wir sind stolz, unseren Teil zum siebten Konstrukteurstitel des Teams beigetragen zu haben. In dieser Saison werden wir Andrew und sein Team wieder mit allen Kräften unterstützen und dafür sorgen, dass die Rennwagen so gut aussehen, wie sie abschneiden."

Verwendete Produkte

Die Lackierer in Brackley, England, verwenden für den Mercedes-AMG F1 W12 E Performance eine Vielzahl von Spies Hecker Produkten. Dazu gehören unter anderem der Priomat® Wash Primer 4075, der Permasolid® HS Vario Grundierfüller 5340 als variabel einsetzbarer Grundierfüller für Kunststoff und metallische Untergründe, und der Permasolid® HS Performance Füller 5320 als Schleiffüller, wenn etwas mehr Materialauftrag benötigt wird. Die Farbverläufe sind mit Permasolid® Hi-TEC 480 Basislack und Permasolid® HS Optimum Plus Klarlack 8650 oder Permasolid® HS Race Klarlack 8700 lackiert. Ist Geschwindigkeit von entscheidender Bedeutung, verwendet Andrews Team Permasolid® Speed-TEC Klarlack 8810.