Spies Hecker Profi-Tipps

So lassen sich Oberflächenstörungen im Klarlack verhindern.

Jörg Sandner, Leiter Training Deutschland, erläutert: „Jede Art von Oberflächenfehlern ist nicht nur ärgerlich, sondern auch kostspielig, vor allem in voll ausgelasteten Lackierfachbetrieben. Unsere praxisbewährte Beratung hilft professionellen Lackierern, sie von vornherein zu vermeiden.“

1. Der richtige Füllerfarbton
Die häufigste Ursache für Defekte im Klarlack, wie beispielsweise Nadelstiche, ist die Überbeschichtung während der Basislack-Applikation. Dies kann jedoch ganz einfach verhindert werden, indem der richtige Füllerfarbton verwendet wird. Auf diese Weise wird nämlich weniger Basislack benötigt. In der Farbtonmanagement-Software Phoenix finden Lackierer für jeden Basislackfarbton die empfohlene Füllerfarbe.

2. Basislack korrekt einstellen
Eine weitere häufige Ursache besteht darin, dass Nutzer den Basislack nicht passend zu den klimatischen Bedingungen zum Zeitpunkt der Applikation einstellen. Jörg Sandner betont: „Beachten Sie immer die Anwendungstechnische Information (ATI) für den Permahyd Hi-TEC 480 Basislack, sowie den Klimaratgeber. Diesen Dokumenten können Sie alle Informationen entnehmen, wie Sie den Basislack passend zu den Bedingungen in Ihrer Werkstatt einstellen.“ Dies erleichtert die Applikation und verhindert eine Überbeschichtung des Basislacks.

3. Prozessfehler reduzieren
Die Permahyd Hi-TEC Performance Komponente WT 455 von Spies Hecker wurde speziell für den Einsatz bei Uni-Farbtönen entwickelt, um Prozessfehler zu reduzieren. Jörg Sandner erklärt: „Sie verbessert die Handhabung des Basislacks, bietet eine glattere Oberfläche und ermöglicht eine einfachere Applikation sowie ein verbessertes Erscheinungsbild des Klarlacks. Wir empfehlen, dieses Produkt speziell bei Bedingungen einzusetzen, in denen die relative Luftfeuchtigkeit unter 50 Prozent liegt.“Die Permahyd Hi-TEC Performance Komponente WT 455 von Spies Hecker wurde speziell für den Einsatz bei Uni-Farbtönen entwickelt, um Prozessfehler zu reduzieren. Jörg Sandner erklärt: „Sie verbessert die Handhabung des Basislacks, bietet eine glattere Oberfläche und ermöglicht eine einfachere Applikation sowie ein verbessertes Erscheinungsbild des Klarlacks. Wir empfehlen, dieses Produkt speziell bei Bedingungen einzusetzen, in denen die relative Luftfeuchtigkeit unter 50 Prozent liegt.“

4. Spritzpistole nicht vergessen
„Bei der Fehlervermeidung ist alles von Bedeutung – auch die Einstellung der Spritzpistole. Wählen Sie daher eine geeignete Düsengröße sowie den empfohlenen Eingangsdruck. Beachten Sie unbedingt die Empfehlungen in unserer Anwendungstechnischen Information, um beste Ergebnisse zu erzielen“, so Jörg Sandner. Bei Verwendung einer zu großen Düse kommt es zu mehr Materialauftrag. Dies erhöht das Risiko von Defekten wie Nadelstichen, Wolkenbildung und möglichen Abweichungen der Farbtöne.

5. Ablüften
Lackierer können zum Trocknen des Basislacks ein Trockenblassystem verwenden, sofern der Basislack nicht aktiviert wurde. Hierbei sollte jedoch besonders auf den richtigen Eingangsdruck und genügend Abstand zur Oberfläche geachtet werden. Spies Hecker empfiehlt die entsprechenden Empfehlungen des Herstellers zu beachten.


Das Video-TEC Trainingsvideo von Spies Hecker zum Thema Vermeidung von Nadelstichen können Sie unter hier ansehen.

Weitere Informationen zu Spies Hecker finden Sie unter www.spieshecker.de.