Classic Car Business: Glasurit auf Sonderstand des ZDK

Glasurit, traditionsreiche Premium-Lackmarke von BASF, wird vom 11. – 15. September bei der Automechanika in Frankfurt am Main vertreten sein.

Im Rahmen der wichtigsten Messe für den automobilen Aftermarket präsentiert sich Glasurit auf dem Sonderstand des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) in der Messehalle für das Classic Car Business. Erstmals hat das Geschäft rund um Old- und Youngtimer eine eigene Halle, in der die gesamte Wertschöpfungskette abgedeckt wird.

Als globaler Partner der FIVA kennt Glasurit die spezifischen Bedürfnisse der Oldtimerszene sehr genau. So stellt Glasurit auf der Automechanika einen Porsche 356 Roadster aus, dessen Neulackierung in einem speziell ausgearbeiteten Prozess künstlich gealtert wurde. Mit dieser Technologie unterstützt Glasurit Fachbetriebe dabei, Kunden, die ihr Fahrzeug nicht im „Besser als Neu“-Look haben möchten, eine entsprechende Lösung anzubieten.

 

Darüber hinaus wird auf der Messe über die Werkstattnetzwerke von Glasurit Classic Car Colors und die Vorteile dieses Netzwerks informiert. Mit der Mitgliedschaft haben Werkstätten Zugriff auf die größte Farbton-Datenbank der Welt, die Restaurierungen im authentischen Farbton ermöglicht. Zudem listet Glasurit in einer Online-Datenbank Fachbetriebe, die sich auf die Restaurierung von Oldtimern spezialisiert haben und sorgt für eine Vernetzung von Autobesitzern, professionellen Partnern und Lackexperten.

 

Dass Tradition und Innovation nicht im Widerspruch stehen, zeigt auch das auf der Messe ausgestellte Farbtonmessgerät RATIO Scan 12/6 von Glasurit. Mit moderner Technologie lassen sich Farbe und Textur der Farb- und Effektpigmente präzise analysieren und selbst herausfordernde Farbtöne zuverlässig bestimmen – nicht nur bei Oldtimern.

Mit seinem breiten Portfolio an Leistungen und Lackiersystem liefert Glasurit eine Antwort auf die steigende Nachfrage nach Oldtimern und der Instandhaltung der klassischen Fahrzeuge – eine Thematik, die auch in Fachvorträgen am Messestand diskutiert wird.



Jürgen Karpinski bleibt ZDK-Präsident

Montabaur, 14. Juni 2017.

Jürgen Karpinski bleibt Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Auf der ZDK-Mitgliederversammlung in Montabaur wurde er von den Delegierten einstimmig im Amt bestätigt.

Damit geht der 67-jährige Kfz-Unternehmer aus Frankfurt am Main in seine zweite Amtszeit. Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk und Schatzmeister Dr. Harry Brambach.

Neu im Präsidium ist Thomas Peckruhn als Sprecher des  Fabrikatshandels. Er löst Ulrich Fromme ab, der nach elf Jahren in dieser Funktion nicht wieder kandidierte.

 

Als „Vorschuss für die nächste Amtszeit“ wertete Karpinski sein Wahlergebnis und versprach, sich mit ganzer Kraft und Energie für die gemeinsamen Ziele einzusetzen.

In einer Zeit nachhaltiger Veränderungen sei der ZDK als Wegbegleiter für seine Mitglieder auf allen Ebenen stark gefordert. Wichtige Stichworte seien Diesel, Daten, Digitalisierung und Disruption. 

In seinem Bericht ging der ZDK-Präsident  unter anderem auf das Thema „neue Händlerverträge“ ein:

„Unabhängig vom Hersteller oder Importeur hat hier ohne Wenn und Aber zu gelten: Händlerverträge müssen eine berechenbare und planbare Grundlage für unternehmerische Entscheidungen sein und bleiben. Und Fabrikatshändler haben Anspruch auf Amortisation von Investitionen, die sie auf Druck der Hersteller und Importeure getätigt haben“, sagt Karpinski. 

Zur Diesel-Diskussion merkte er an, dass der ZDK Fahrverbote für die falsche Strategie halte: „Millionen Dieselfahrern droht die Enteignung, unseren Mitgliedsbetrieben drohen hohe Verluste im Handel, und Kfz-Betrieben, die zufällig in möglichen Verbotszonen angesiedelt sind, droht womöglich sogar die Pleite - weil ja keiner mehr hinfahren darf.“

Anstatt zu reglementieren sollten besser Anreize zur Umrüstung älterer Dieselfahrzeuge geschaffen werden. Jetzt seien die Autohersteller und Zulieferer gefordert, im besonderen Maße auch die Politik. Bei seinen Forderungen an die im September zu wählende neue Bundesregierung setze sich der ZDK insbesondere dafür ein, dass für die Autofahrer Rechtssicherheit bei der Nutzung ihrer Dieselfahrzeuge geschaffen werden müsse. 

Maßnahmen zur Luftreinhaltung müssten alle Verursacher einbeziehen und nicht nur den Straßenverkehr. Insbesondere die kommunale Verkehrspolitik sei hier gefordert: Mit Grüner Welle und einem gleichmäßigen Verkehrsfluss ließen sich Stickoxid-Emissionen deutlich reduzieren.

Auch Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt sprach sich gegen Fahrverbote aus. „Es kann nicht sein, dass ein Fahrzeug, das vor wenigen Jahren in gutem Glauben erworben wurde, in bestimmten städtischen Zonen mit einem Betriebsverbot belegt wird.“ Schmitt verwies auf einen geplanten Runden Tisch auf Bundesebene, der sich mit den Fragen der Technik und der Finanzierung einer Umrüstung von älteren Dieselfahrzeugen auseinandersetzen werde.



Kosten für Kfz-Schadenfeststellung müssen erstattet werden

Bonn, 18. Januar 2017.

Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)

 

Bei der Kfz-Schadenfeststellung durch Sachverständige kann eine umfassende Analyse der Fahrzeugelektronik zwingend notwendig sein.

Daher fordern ZDK und BVSK in einer gemeinsamen Erklärung, dass die dafür anfallenden Kosten von den Versicherern zu erstatten sind. Dazu gehört auch der Aufwand für die notwendige Vermessung von Fahrzeugen vor und nach der Reparatur des Unfallschadens sowie für die notwendige Demontage von Fahrzeugteilen.

Nach einem Verkehrsunfall könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Fahrzeugelektronik Schaden genommen habe. Defekte Fahrzeugelektronik stelle ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, so ZDK-Präsident Jürgen Karpinski.

Nach Auffassung von BVSK-Präsident Dirk Barfs gehört es zu den Aufgaben der Schadendiagnose, die Fahrzeugelektronik umfassend zu überprüfen.

Dafür halten die qualifizierten Reparaturbetriebe umfangreiche Diagnosetechnik vor, die dem Sachverständigen für die Begutachtung bereitgestellt wird.

 

„Die anfallenden Kosten können dem Sachverständigen oder dem Fahrzeughalter in Rechnung gestellt werden. Das wird leider von vielen Betrieben vernachlässigt“, ergänzt Kfz-Bundesinnungsmeister Wilhelm Hülsdonk. Der Versicherer sei im Rahmen seines Leistungsversprechens gehalten, diese Kosten zu erstatten, da sie zur Schadenfeststellung gehörten, so BVSK-Vizepräsident André Reichelt.

 

Mit der gemeinsamen Erklärung wollen die beiden Fachverbände zum einen die Kfz-Betriebe und Sachverständigen auf dieses Thema hinweisen und zum anderen die Versicherer dafür sensibilisieren, ihren Leistungsversprechen umfänglich gerecht zu werden.

 

Weitere Mitteilungen unter http://www.kfzgewerbe.de