IFL-Liste „Frei wählbare Arbeitspositionen“ mit Tutorial

Übersichtsliste über frei zu kalkulierende Positionen für Fahrzeughersteller, bei denen die entsprechenden Positionen für spezielle Arbeiten notwendig, aber in den Kalkulationssystemen nicht berücksichtigt sind!

Download
02-2019-Aktualisierung-der-IFL-Liste-ink
Adobe Acrobat Dokument 2.0 MB


ZKF-Branchenbericht veröffentlicht

Der ZKF veröffentlicht jährlich einen Branchenbericht für das Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk. Als Berufs- und Wirtschaftsverband analysiert der ZKF dabei die Branche des herstellenden sowie des reparierenden Karosserie- und Fahrzeugbaus.

 

 

Die am ZKF-Branchenbericht teilnehmenden Betriebe wurden 2017 online und per Fragebogen zu den Betriebsergebnissen 2016 befragt. Die veröffentlichten Daten sind Durchschnittswerte der befragten Unternehmen.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Betriebe sich in den Tätigkeitsfeldern sehr unterschiedlich entwickelten. Während die herstellenden Karosserie- und Fahrzeugbauer mit sinkenden Umsätzen und fallendem Betriebsergebnis zu kämpfen hatten, verzeichneten die Fachbetriebe der Instandsetzung mehr Umsatz und ein leicht verbessertes operatives Ergebnis (EBITDA) durch Produktivitätssteigerungen. Ein weiteres Ergebnis: In den Betrieben werden wieder mehr Mitarbeiter beschäftigt.

Den ausführlichen ZKF-Branchenbericht mit den Unternehmenskennzahlen 2016 können Sie hier herunterladen.



ZKF-Präsident Börner in den ZDK-Vorstand kooptiert

Bonn/Friedberg,

21. Juni 2017.

Eine engere Zusammenarbeit haben der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) und der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) vereinbart.

 

Auf der konstituierenden Sitzung des neu gewählten ZDK-Vorstands am 14. Juni in Montabaur wurde ZKF-Präsident Peter Börner einstimmig als kooptiertes Mitglied in das Spitzengremium des ZDK aufgenommen.

Die beiden Verbände haben zahlreiche Schnittstellen, etwa bei der Unfallinstandsetzung, den Ausbildungsinhalten oder der zukünftigen Branchenentwicklung. Bereits seit Jahren sind einige Ausschüsse gegenseitig besetzt und leisten dadurch wertvolle Arbeit für beide Verbände.

Laut ZDK-Vizepräsident und Bundesinnungsmeister Wilhelm Hülsdonk könne das Kfz-Gewerbe insbesondere beim Themenfeld Karosseriearbeiten vom Know-how des ZKF profitieren.

„Durch den regelmäßigen Meinungsaustausch auf Vorstandsebene können beide Verbände gemeinsame Themen noch stärker fokussieren und bei der Umsetzung mit doppelter Stimme sprechen“, so Hülsdonk.

ZKF-Präsident Börner zeigte sich erfreut über das Angebot, das er sehr gerne angenommen habe: „Es ist für den ZKF in seiner weiteren Entwicklung eine richtungsweisende Ergänzung. Der ZKF wird durch die Kooption in der Branche noch besser vernetzt und gewinnt wesentliche Informationen hinzu, wodurch ein reger Wissensaustausch zwischen den unterschiedlichen Schwerpunkten beider Verbände möglich wird. Ebenso profitieren die ZDK- und die ZKF-Mitglieder durch weitere zusätzliche Leistungen“.

 



neuer ZKF-Vorstand

ZKF-Vorstand neu gewählt

Der neu gewählte ZKF-Vorstand mit ZKF-HGF Thomas Aukamm (v. l. n. r.): Detlev Thedens, Claus Evels, Peter Börner, Ulrich Schäfer, Thomas Gessner, Jens Kopp, Alice Baker, Ines Hensel, Holger Schmädicke und Klaus Steinforth. Auf dem Bild fehlt Maximilian Mayrhofer.

Auf der Mitgliederversammlung des Zentralverbands Karosserie- und Fahrzeugtechnik am 19. Mai 2017 in Regensburg wurde ZKF-Präsident Peter Börner als Verbandspräsident erneut einstimmig wiedergewählt.

Auch seine Vizepräsidenten Claus Evels und Ulrich Schäfer erhielten ebenfalls einstimmig das Vertrauen der Mitglieder. Neu wurde Detlev Thedens als Vizepräsident in den Geschäftsführenden Vorstand gewählt.

In den engeren Vorstand wurden ergänzend gewählt: Alice Baker, Thomas Gessner, Ines Hensel, Maximilian Mayrhofer, Jens Kopp, Holger Schmädicke und Klaus Steinforth.

Die Amtsperiode des neu gewählten Geschäftsführenden und Engeren Vorstandes beträgt drei Jahre.



ZKF-Bundesverbandstag

Der Konjunkturmotor brummt, die wirtschaftliche Lage wird schwächer

Die konjunkturelle Situation der herstellenden und reparierenden Karosserie- und Fahrzeugbau-Fachbetriebe bewertete Peter Börner in seiner Grundsatzrede positiv. „Die Auftragslage in unseren beiden Branchen Neubau und Reparatur ist sehr gut. Wirtschaftlich sieht die Lage aber leider völlig anders aus.“ Im Fahrzeugbau sinken die Stundenverrechnungssätze aufgrund wachsender Konkurrenz bei steigenden Löhnen und Fachkräftemangel.

 

Während der Pressekonferenz schilderte Börner, dass die Betriebe erhebliche Ertrags-Rückgänge zu verzeichnen hätten. Lag das EBITDA (operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) vor 15 Jahren bei 14 %, läge es jetzt bei nur noch 4,6 %.

ZKF-Hauptgeschäftsführer Thomas Aukamm weist darauf hin, dass die durchschnittlichen Erträge existenzbedrohend sei. Lt. Branchenreport liegt das operative Ergebnis bei nur noch rd. 2,3 Prozent. Insbesondere für Betriebe, die Gebäude und Grund anmieten müssen, sei diese Situation existenzbedrohend. Wenn dann noch Rechnungen gekürzt werden, verschärfe dies die Situation.

Auch im Bereich des beruflichen Nachwuchses ist ein erheblicher Fachkräftemangel für die Zukunft zu erwarten.

„Die stagnierenden Lehrlingszahlen weisen einen erschreckenden Weg:

Heute keine Auszubildenden, morgen keine Gesellen und übermorgen fehlen uns die Meister.“

Zudem sei die EU-Liberalisierung durch die Einführung der Dienstleistungskarte ein erneuter Angriff auf die Handwerksordnung. „Wir müssen die Gene der Karosserie- und Fahrzeugbauer sowie des freien Marktes erhalten“, betonte Peter Börner und fügte hinzu: „Deshalb werden wir die Tradition des Meisters sowie unsere Handwerksordnung verteidigen.“

Junge Menschen mehr begeistern!

Vor diesem Hintergrund engagiert sich der Zentralverband künftig stärker für die junge Generation. „Wir setzen als Vorstand selbst ein Zeichen, binden junge Menschen in unsere Arbeit ein und werden die Verjüngung unserer Gremien vorantreiben.“ Darüber hinaus forciert der ZKF seine Ausbildungskampagne „WE WANT YOU!“ und beteiligt sich zudem an der Initiative Joblinge, um mehr Jugendliche für das Handwerk zu qualifizieren. „Am Thema Ausbildung müssen wir alle arbeiten, Betriebe, Innungen, Landesverbände und der Zentralverband.“

 

Die Handwerksberufe Mechatroniker, Lackierer und Karosseriebauer sollten näher zusammenrücken. In der Politik würde damit die Bedeutung dieser Handwerksberufe stärker wahrgenommen. Die Industrie diktiert Ersatzteilpreise, hat Zugriff auf Daten und erkennt somit bereits frühzeitig den jeweiligen Reparaturbedarf.

Dies könne man nur ändern, wenn die Verbände gemeinsam die Politik stärker in die Zange nähmen.

 

ZKF-Hauptgeschäftsführer Thomas Aukamm sieht Unterstützungsbedarf bei der Unternehmens-Nachfolge.

Auch Vizepräsident Detlev Thedens sieht im Bereich der Unternehmensnachfolge auch steuerliche Aspekte beim Vererben, die berücksichtigt werden müssen.

 

Begeisterung und Faszination muss bei der Nachwuchswerbung in den Fokus rücken: Elektrofahrzeuge wie Tesla usw. Reinst-Raumbedingungen, elektronische Schadensabwicklung sind Themen mit denen das Handwerk Jugendliche begeistern könne. 

 

Planbarkeit muss von der Politik sichergestellt werden. Insbesondere die Dieselthematik bei der vor einigen Jahren viele Handwerksbetriebe auf Euro4 umgestellt haben, bedeuten ein erhebliches Investitionsvolumen, dass von den Betrieben gestemmt werden müsse. Bei allen positiven Aspekten, die die schärfer werden Umweltgesetzgebung und Euro 6 mit sich bringt.

 

Hochvolttechniker sind die Berufe, die zukünftig im Zuge der Elektromobilität gefordert sind. In diesem Bereich sieht der Verband keine Engpässe.

Die Herausforderung seien vielmehr Assistenzsysteme, weil die Onboard-Vernetzung hochkomplex ist. Das Problem ist aber keines der Mitgliedsbetriebe allein sondern hiervon sind auch die Markenwerkstätten betroffen. Es zeichnet sich daher ein Trend ab, dass sich viele der Systeme zukünftig selbst kalibrieren. Nur so könne man stundenlange Kalibrierarbeiten der verschiedenen Komponenten umgehen. Aktuell sind hier zig Stunden erforderlich.



ZKF veröffentlich Branchenbericht

Karosserie-Instandsetzung und Lackierung

Gestiegener Umsatz – verbessertes Ergebnis

Soeben hat der ZKF seinen Branchenbericht für das Jahr 2015 veröffentlicht auf Basis einer im Herbst 2016 durchgeführten Umfrage bei den ZKF-Mitglieds-betrieben.

 

Die Durchschnittswerte zeigen, dass im Karosserie- und Fahrzeugbau sich das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um 22,8 Prozent auf 105.392 Euro aufgrund eines Rückgangs in der Betriebsleistung von 3 Prozent auf 4.709.997 Euro verschlechterte.

 

Im Bereich Karosserie-Instandsetzung und Lackierung verbesserte sich das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um 36,8 Prozent von 53.144 Euro auf 72.694 Euro. Der Umsatzanstieg betrug gegenüber dem Vorjahr

4,4 Prozent.

 

Der aktuelle Branchenbericht des ZKF kann insbesondere bei Finanzierungsgesprächen hilfreich sein. Prüfen und vergleichen Sie Ihre eigenen Zahlen anhand der im Branchenbericht enthaltenen Durchschnittszahlen.


Wirtschaftliche Entwicklung:

Die reparierenden K+L-Fachbetriebe verbesserten sich im operativen Ergebnis (EBITDA) um einen Prozentpunkt auf 4,6 Prozent.

Trotz der rückläufigen Anzahl an produktiv Beschäftigten verbesserte sich die Betriebsleistung Handwerk durch Produktivitätssteigerungen auf 158.614 Euro.