Automechanika: SEHON präsentiert Lackierkabinen mit Roboterlackierung
Auf der Automechanika präsentiert Sehon seine Hightech-Lackieranlage „AI-Revolution” für die KI-gestützte Roboterlackierung – live und in Aktion. Das Thema Lackierroboter ist in Karosserie- und Lackierbetrieben derzeit in aller Munde. Für die meisten Betriebe ist es jedoch Neuland.
„Die Marke Sehon steht im Lackieranlagenbau für absolute Spitzentechnologie, hervorragende Qualität und perfekten Service.“
Tiemo Sehon
Deswegen präsentiert SEHON sein innovatives Gesamtsystem AI-Revolution auf der internationalen Leitmesse in Frankfurt. Die Roboter-Lackieranlage ist in Halle 11.0, Stand E31, zu sehen. Hier finden auch tägliche Kurzworkshops statt, für die sich Interessierte über die Messe anmelden können.
Tiemo Sehon sagt: „Inzwischen werden am Markt verschiedene Roboter angeboten. Auf den ersten Blick scheinen die Anlagen fast identisch. Aber das stimmt natürlich nicht. Es gibt gravierende Unterschiede in der Technik, den Fähigkeiten, der Software, der Sicherheit und der Nachrüstbarkeit.“ Der geschäftsführende Gesellschafter nennt elementare Punkte, die von Karosserie- und Lackierbetrieben beachtet werden sollten und die von der AI-Revolution bereits erfüllt werden.
Lacke und Lacksysteme: Wenn ein Karosserie- und Lackierbetrieb mit einem oder mehreren Lackherstellern zusammenarbeitet, sollte die Roboteranlage mit deren Lacken und Lackreihen problemlos kompatibel sein.
Bei der AI-Revolution können die vorgegebenen Lackparameter individuell in das System eingespeist und verarbeitet werden. Diese einzigartige Funktion der Sehon-Anlage ist für die Einhaltung der Lackvorgaben und für die Farbtongenauigkeit von enormer Bedeutung. Nach den Parametern der Lackhersteller zu arbeiten, ist nicht nur bei der Neubeschaffung von Roboteranlagen wichtig, sondern auch bei Retrofit und der Nachrüstung von Bestandsanlagen.
Vorgeschriebene Sicherheit: Ab dem 20. Januar 2027 gilt ausschließlich die EU-Maschinenbauverordnung (EU 2023/1230), die die DE-Maschinenbaurichtlinie (2006/42/EG) ersetzt. Die wichtige Norm für Lackieranlagen, die EN 16985, legt für alle Anbieter fest, wie eine Anlage gebaut werden muss.
Auch umgerüstete Anlagen, die eine neue Gesamtkonformität erhalten sollen, müssen auf Performance Level d (PL d) umgebaut werden. Für die AI-Revolution und für alle Nachrüstungen mit Robotik in Bestandsanlagen stellt dies für SEHON kein Problem dar.
Da Betriebsinhaber für die Sicherheit in ihrem Betrieb haften, sollte niemand leichtfertig über Sicherheitskriterien wie Arbeitsschutz, Gefahrenschutz, Brandschutz, Unfallschutz, Explosionsschutz und Umweltschutz hinweggehen. Im schlimmsten Fall können Versäumnisse in Sicherheitsangelegenheiten die Existenz eines Betriebes bedrohen.
Leistungsfähigkeit: Bei der Anschaffung einer Roboter-Lackieranlage ist es von entscheidender Bedeutung, zu wissen, was die Anlage für den Karosserie- und Lackierbetrieb leisten kann. Bei der AI-Revolution werden bereits heute 70 bis 80 Prozent aller Lackierarbeiten abgedeckt. Dazu gehören die Roboterlackierung von Fahrzeugen und Teilen (innen und außen), das Beilackieren und die 3-Schicht-Lackierung mit allen modernen und neuen Lacksystemen – selbstverständlich unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und Normen.

Warum ist die Leistungsfähigkeit so wichtig? Ein Betrieb möchte möglichst viele Aufgaben durch den Roboter erledigen können. Es wäre nicht wirtschaftlich, wenn nur ein Bruchteil der Lackierjobs mittels Robotik erfolgen könnte. Gewünschte Einsparungspotenziale könnten nicht genutzt werden. Betriebswirtschaftlich betrachtet soll sich die Investition in Robotik lohnen und nicht nur aus Gründen des „Must-haves“ getätigt werden. Bei einem geringen Nutzungsgrad der Anlage sinkt die Rendite gegenüber Anlagen mit höherer Performance, und die Amortisationszeit erhöht sich.
Neubau, Retrofit, Nachrüstung: Die AI-Revolution kann als Komplettanlage (Kabine mit Robotik) in bestehende und neue Lackierbetriebe integriert werden, sofern der entsprechende Platz vorhanden ist oder eingeplant werden kann.
Die professionelle Nachrüstung der Robotertechnologie in Bestandsanlagen – auch anderer Hersteller und Marken – ist mit Sehon möglich. Das kann nicht jeder Anbieter leisten. Denn das Nachrüsten von Lackierrobotern und ihre saubere Integration in bestehende Lackieranlagen und Kabinen erfordert viel Erfahrung und Know-how im Maschinen- und Anlagenbau. Umbau und Modernisierung gehören bei Sehon seit über 40 Jahren zum Tagesgeschäft.
Damit die Nachrüstung von Robotik einwandfrei und nach den vorgeschriebenen Richtlinien in einer Bestandsanlage funktioniert, muss nahezu die gesamte Technik angepasst werden. Dazu gehören unter anderem die Steuerung, die Software, die Aggregate, die Motoren, das Luftmanagement, die Filterung, die Sicherheitstechnik, das Energiemanagement und die Trocknungsfunktionen.
Die Maschinen und Anlagen müssen über eine CE-Konformität verfügen. Werden bestehende Lackieranlagen mit einem Lackierroboter nachgerüstet, kann es zu Problemen bei der Gesamtkonformität von Lackieranlage und Roboter kommen. Bei der AI-Revolution und allen Nachrüstungen ist das für Sehon jedoch kein Problem.
Überblick verschaffen: Sehon empfiehlt, sich vor dem Kauf einer Roboter-Lackierkabine genau und umfassend zu informieren. Eine Möglichkeit sind die vom Hersteller angebotenen Workshops, deren Inhalte und Termine auf der Sehon-Homepage veröffentlicht sind.
Tiemo Sehon fasst zusammen: „Die Marke Sehon steht im Lackieranlagenbau für absolute Spitzentechnologie, hervorragende Qualität und perfekten Service. Die Anlagen werden kunden-individuell auf die betrieblichen Anforderungen zugeschnitten, sind kompromisslos sicher und bereits heute für die Zukunft gerüstet. Diese Markenwerte gelten selbstverständlich auch für unsere AI-Revolution-Lackieranlagen mit KI-gestützter Roboterlackierung.“

