SATA JETSTREAM

SATA erweitert sein Engagement im Bereich automatisierter Lackierprozesse und beteiligt sich am chinesischen Robotikunternehmen CurveRobot. Gleichzeitig bündelt das Unternehmen seine Aktivitäten in der neu gegründeten Sata Automation GmbH, um das Robotersystem „jetstream“ insbesondere in Europa und Nordamerika weiter zu etablieren.

Nach Angaben des Unternehmens kann „jetstream“ aktuell bis zu 35 Prozent der Lackierarbeiten in Karosserie- und Lackierbetrieben übernehmen. Die Fachkräfte werden dadurch jedoch nicht ersetzt, sondern entlastet. Aufgaben wie die Farbtonermittlung, das Anmischen der Lacke sowie Vor- und Nachbereitungsarbeiten verbleiben weiterhin in der Verantwortung der Lackierer. Während der Roboter die Beschichtung ausführt, können sich die Mitarbeitenden parallel anderen Tätigkeiten widmen.

Das System kombiniert moderne Robotertechnik mit einer automatisierten SATA-Lackierpistole, die auf der Düsentechnologie der jet-X-Baureihe basiert. Ziel ist eine präzise, gleichbleibende und reproduzierbare Lackapplikation. Dadurch sollen sich Materialeinsatz und Schichtdicken besser steuern lassen, was nach Herstellerangaben zu einer höheren Oberflächenqualität und weniger Nacharbeit führen kann.

Ein erster Praxiseinsatz erfolgt bereits beim Boya Auto-Zentrum in Hannover, das zur Aribos Gruppe gehört. Dort wird „jetstream“ nach Herstellerangaben bereits im täglichen Werkstattbetrieb genutzt. Das Unternehmen arbeitet mit dem Lacksystem Linie 100 von BASF. Für diese Produktlinie haben BASF und Sata eigenen Angaben zufolge ein speziell auf das Robotersystem abgestimmtes Lackierprogramm entwickelt.