Branchen-News

Kompakter Arbeiten für mehr Effizienz

Die Multifunktionsbox: Kleine Schäden noch wirtschaftlicher instandgesetzt

Effizienter Instandsetzen, potenzielle neue Kunden und Mitarbeiter überzeugen – mit den richtigen Maßnahmen und Lösungen erhöht Lean Management die Wirtschaftlichkeit im Karosserie- und Lackierbetrieb.

Damit sie ihre positive Wirkung auf den Betrieb entfalten können, sollten die Multifunktionsboxen idealerweise mit allen Werkzeugen und Materialien ausgerüstet sein, die für die entsprechenden Arbeiten vonnöten sind...

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Impressionen vom

Deutschen Lackierertag 2017


   


Kompakter Arbeiten für mehr Effizienz

Lars Worring, Customer Process Manager Nexa Autocolor zum Thema Lean Management
Lars Worring, Customer Process Manager Nexa Autocolor zum Thema Lean Management
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Nissan - geklebte Zierleisten

Gerade bei älteren Fahrzeugen, die bereits einige Jahre in Betrieb sind versprödet der Kunststoff der Zierleisten. Die Praxis hat gezeigt, dass diese „Stoßleisten“ dann meist nicht mehr zerstörungsfrei demontiert werden können und somit nicht wiederverwendbar sind.

Dies führte in der Vergangenheit immer wieder zu Diskussionen mit zahlungspflichtigen Versicherern.

Prinzipiell schreibt Nissan vor, geklebte Teile wieder zu verwenden. So auch die unteren Stoßleisten am gezeigten Beispielfahrzeug.

 Alle an den Türrahmen angebrachten Zierteile (in der Abbildung grün eingerahmt) sind sogenannte Tapes. Diese verklebten Tapes können nicht zerstörungsfrei demontiert werden und müssen immer (z.B. bei Erneuerung einer Tür) mit erneuert werden. 

 


André Koch AG ist neuer Generalimporteur von DeBeer

Florian Stähli (CFO André Koch AG), Theo Wemmers (Verkaufsleiter DACH Valspar), Ezio Braggio (President EMEAI Valspar), Heike Arnold (Business Development Managerin André Koch AG), Enzo Santarsiero (CEO André Koch AG), Zvonimir Simunovic (Market Manager DACH Valspar), von links nach rechts.

Im Rahmen der weiteren Wachstumsstrategie wird die André Koch AG ab dem 1. September 2017 Generalimporteur der Valspar Corporation mit der Marke DeBeer.

 

Valspar gehört seit dem 1. Juni 2017 zur Sherwin-Williams Company und ist weltweit führend in der Beschichtungsindustrie. Mit den Lackmarken DeBeer und Valspar bietet der Konzern seinen Kunden innovative und qualitativ hochwertige Produkte mit einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die über 65 Jahre alte und erfolgreiche Partnerschaft mit Standox wird ohne Veränderung weitergeführt. Mit Aufnahme der Marken DeBeer und Valspar baut die André Koch AG ihre Marktposition kontinuierlich aus. Dank Synergien unter den Lackmarken kann das Unternehmen weiter in den Ausbau des Schulungscenters am Standort Urdorf investieren, die Kompetenz in Coloristik und Anwendungstechnik ausbauen und eine höhere Verfügbarkeit des Verkaufsinnendienstes gewährleisten.

 

Der Verkauf von DeBeer und Valspar erfolgt primär über die Händler Pro-Market GmbH und Hänni Autoteile GmbH. Kunden und Endverbraucher profitieren dank der Kooperation von einer professionellen Verkaufsberatung, einem mehrsprachigen Technikerteam von vier Anwendungstechnikern, einer spezialisierten Coloristik sowie zentralem Lager

 

Hänni, Pro-Market und die André Koch AG sind mit dieser Partnerschaft bestens gerüstet für eine erfolgreiche Zukunft. Ezio Braggio, President EMEAI Valspar, zitiert: «Wir haben mit der André Koch AG einen erfahrenen und schlagkräftigen Partner gefunden und freuen uns auf eine erfolgreiche Partnerschaft.»



Werkstattportal „FairGarage“ und MOTOR-TALK kooperieren

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH bietet ab

sofort allen Nutzern von MOTOR-TALK.de eine Online-Lösung für die Suche nach Reparatur- und Inspektionskosten sowie einer passenden Werkstatt samt Terminbuchungsfunktion.

  • Vereinfachter Zugang für die MOTOR-TALK-Community auf Reparatur- und Inspektionsangebote
  • Erhöhung der Reichweite von FairGarage

Möglich wird das durch die Verknüpfung der FairGarage-Technologie mit der MOTOR-TALK-Community. Auf motor-talk.de/dialog/fairgarage können individuelle Preisinformationen zu zahlreichen Reparaturen und Wartungsarbeiten an Pkw, SUV und Kleintransportern ermittelt werden. Sämtliche Kalkulationen erfolgen bei FairGarage stets auf Basis der Original-Herstellerdaten.

„Aufgrund der Verknüpfung erhalten MOTOR-TALK-Nutzer konkrete Antworten auf ihre Fragen wie z.B. was der Bremsenservice oder das Wechseln des Zahnriemens für ein bestimmtes Fahrzeug kostet“, erläutert Dr. Thilo Wagner, DAT-Geschäftsführer Produkte.

„Wir erreichen durch die Bereitstellung unserer FairGarage-Technologie auf MOTOR-TALK.de eine Vielzahl an online-affinen und automobilbegeisterten Nutzern, die wir mit rund 16.000 auf FairGarage gelisteten Werkstätten zusammenbringen, bei denen es sich um Nutzer von DAT-Produkten und -Services handelt. Darüber hinaus erhalten wir über die lebhafte Diskussion in der MotorTalk-Community zahlreiche Vorschläge zur Verbesserung des Leistungsangebotes von FairGarage“.

 

„Mit 2,8 Millionen registrierten Nutzern ist MOTOR-TALK Europas größte Online-Autocommunity. In rund 700 Foren mit mehr als 49 Mio. Beiträgen sowie in Blogs können sich die User mit Gleichgesinnten austauschen. Da passt es, wenn das FairGarage-Tool nur wenige Klicks weiter der Community Antworten auf Preisfragen zu Reparaturen und Inspektionen liefert“, erklärt Jim Meininghaus, Head of OEM Sales, mobile.de GmbH.



Nachwuchsförderung auf höchstem Niveau

Ende Juni startet 2. Standox Camp in Wuppertal. Zwölf Jugendliche aus ganz Deutschland  wurden aus den Bewerbungen die bei Standox eingingen ermittelt. Allen gemeinsam ist, dass sie den Beruf des Fahrzeuglackierers erlernen. Bei Standox in Wuppertal werden sie neben fachspezifischen Inhalten auch sogenannte Soft Skills erfahren. 

Auch diesmal wird das Camp drei Jahre dauern.

Die letzte Veranstaltung hat für ein großes Medienecho nicht nur in den Fachmedien gesorgt. Auch der WDR berichtete im Fernsehen über die Initiative der Wuppertaler Lackmarke.
Schwerpunkt der ersten Woche ist das gegenseitige Kennenlernen und Teambuilding.

 

Die jungen Auszubildenden werden soziale Einrichtungen wie die Wuppertaler Tafel kennenlernen, einen Skulpturenpark besuchen und einen Rhetorikkurs belegen. Dies soll ihnen soziale Kompetenz vermitteln und die Kommunikation mit Kunden und dem Chef erleichtern.

 

Erst im nächsten Jahr werden fachspezifische Inhalte geschult und auf die Zwischenprüfung vorbereitet.



BMW Schweiz und BASF Coatings

bieten Lackiertrainings für BMW-Partnerbetriebe

  • Spezifische Trainings für die von BMW AG freigegebenen
  • Autolacksysteme von Glasurit und R-M Fokus auf Effizienz in Abstimmung mit Lackier-Prozess der BMW-Gruppe
  • Die BMW Lackierschulungen finden im BASF Refinish Competence Center in Wangen an der Aare statt.

In enger Zusammenarbeit mit BMW Schweiz bietet der Lieferant der Premium- Autoreparaturlackmarken Glasurit und R-M in ihrem eigenen Schulungscenter «Refinish Comptence Center» in Wangen an der Aare spezifische BMW-Lackierschulungen für zertifizierte BWM Carrosserie- und Lackpartner an. 

Sebastian Wyder, Technischer Leiter bei BASF Coatings, erklärt:

"Die BMW Lackierschulungen für unsere Premium-Marken Glasurit und R-M richten sich an BMW angegliederte Carrosserie-Lackierer mit mehrjähriger Erfahrung."

Die jeweils zweitägigen Glasurit und R-M Lackier-Schulungen sind spezifisch auf die Anforderungen von Reparaturen an BMW und MINI Fahrzeugen ausgelegt. Der Fokus liegt auf einem ausgeglichenen Mix aus Theorie und Praxis. Wir vermitteln den Teilnehmern einen tieferen Einblick über Spezialprodukte und Applikationstechniken. Zudem lernen die Carrosserie-Lackierer, wie sie Spezialfarbtöne und komplexe 3-Schicht- Aufbauten noch effizienter applizieren können. Dank diesen Trainings verfeinern BMW-Lackierer ihre Kenntnisse optimal. Vom perfekten Lackierergebnis profitieren alle.» Die BASF und die BMW Gruppe sind global starke Partner. So sind die beiden Premium-Autoreparaturlack-Marken der BASF Coatings, Glasurit und R-M, weltweit von BMW für die Autolackreparatur an BMW und MINI Fahrzeugen freigegeben. Die BASF Coatings ist zum Beispiel seit dem Start des Leipziger BMW Werkes im Jahr 2005 als Lieferant vertreten und beliefert den Automobilhersteller weltweit mit modernen Lacksystemen. Auch beim Modell i3, dem ersten rein elektrisch angetriebenen Modell der BMW Group, gehen BASF und der Autohersteller gemeinsame Wege. BASF beliefert die neue Fertigungslinie des i3 im Werk Leipzig mit Basislacken in vier Farbtönen. 



Lehrgang zum Unfallschaden-Manager

Foto: Kasto/fotolia.de

Einen Unfallschaden durch den Betrieb zu schleusen und anschließend störungsfrei mit der Versicherung abzurechnen erfordert Spezialisten, die es heute oft nicht gibt. Ein neuer Lehrgang soll das ändern.

Die Karosserie- und Fahrzeugbauerinnung München Oberbayern und Schwaben hat eine umfangreiche Ausbildung zum Unfallschadenmanger entwickelt.

Die Themen u.a.

  • Kalkulationsgrundlagen und Herkunft der Vorgabewerte
  • Vorstellung der verschiedenen Softwarelösungen
  • Kalkulation von Beispielschäden
  • Unterschiedliche Kalkulationen eines Unfallschadens
  • Die Bedeutung von Rückmeldungen bei unvollständigen/unrichtigen Vorgaben, z.B. an den IFL
  • Fahrzeugbewertung: lohnt sich die Reparatur überhaupt?
  • Nachkalkulation und Transfer
  • Rechnungswesen
  • Vermittlung versicherungstechnischer Grundlagen
  • Erläuterung Rechtsberatung und Rechtsdienstleistung sowie Lieferungs- und
  • Zahlungsbedingungen
  • Reparaturkostenübernahme- und Schadensabtretungserklärung - was ist das?
  • Sachmangelhaftung, Garantie und Kulanz
  • Haftpflicht vs. Kaskoschaden
  • Schadensminderungspflicht
  • Bagatell- vs. wirtschaftlicher Totalschaden


Alte Bekannte in Halle 2 auf der TECHNO CLASSICA:

Am Glasurit-Stand dreht sich in diesem Jahr alles um das Thema „Historische Lacktechnologien".

 

Das Highlight am Messestand ist ein Delahaye Typ 87, Baujahr 1924. Das historische Fahrzeug aus der weltberühmten Schlumpf-Sammlung ist eine Leihgabe des französischen Nationalmuseums „Cité de l'Automobile". Der Delahaye ist mit einem Öllack beschichtet und weitgehend im Originalzustand erhalten.

 

Glasurit erarbeitete verschiedene Analysen der Oberfläche, des Lackaufbaus und der verwendeten Lackmaterialen durchgeführt, deren Ergebnisse am Messestand zu sehen sind. Mehrere Schichten Kutschenlack / Leinölfirnis in Verbindung mit einem, vermutlich aus Korrosionsschutz-Gründen aufgebrachten, bleihaltigen Decklack wurden damals aufgebracht. Insgesamt konnten die Lackspezialisten sechs Schichten nachweisen.

 

„Wir erzählen an unserem Stand die Geschichte der Lackentwicklung und -technologien so anschaulich, wie sie noch nie in der Öffentlichkeit zu sehen war", erklärt Jürgen Book, Leiter Process Management beim Unternehmensbereich Coatings der BASF. Von den Öllacken aus der Anfangszeit des Automobils bis zu Lacktechnologien der Zukunft können Standbesucher die Entwicklung der Lacktechnologien nachvollziehen.

 



neue Lösung für Karosserie-Arbeitsplätze

Sehon stellt gemeinsam mit TLA-Technik neue Lösung für Karosserie-Arbeitsplätze vor.

Gerade in großen Karosserie- und Lackierbetrieben bereiten die modernen Fahrzeugkonstruktionen mit ihrem Materialmix-Aufbau aus Stahlblech, Alu und Carbon Probleme.

Bei der modernen Karosserieinstandsetzung müssen sowohl die Herstellervorgaben wie auch die Unfallverhütungs-Vorschriften eingehalten werden.
Die Herausforderungen bei der Instandsetzung moderner Pkw sind im Materialmix von Stahl, explosions-gefährdenden Alustäuben und lungengängigen Carbonrückständen zu sehen. 
Mit einer Saugquelle können alle Stäube abgesaugt werden und anschließend nach Stahl, Alu und Carbon und Lackrückständen getrennt werden.
Mit einer 2. Absaugung werden besonders gesundheitsgefährdende Schweißrauchdämpfe von Stahllegierungen zuverlässig abgesaugt.

 

Große K&L Zentren die nach BG Richtlinien entstehen, können somit unbedenklich in Betrieb genommen werden.

 



BVdP Netzwerktag 2017

Der BVdP hat mit seinem Netzwerktag seine Mitglieder sensibilisiert. Das Tempo und die Dramatik der Veränderungen werden weiter zunehmen.

Foto: Andreas Keller/ Fa. Standox, Wuppertal

Mit Matthew Whittall (Innovation Group) und Klaus-Jürgen Heitmann, Chef der HUK-COBURG haben wir zwei Treiber der Branche gehört; sie werden die Prozesse straffen und sie wollen wachsen – selbst wenn der Markt rückläufig ist.

 

Und darauf weisen die Experten hin:

  • Der Pkw-Bestand wird ca. ab 2025 stagnieren,
  • gleichzeitig wird die Schadenhäufigkeit rückläufig sein.
  • Der Anteil der gesteuerten Schäden wird jedoch steigen.
  • Autohersteller binden zunehmend Kunden.
  • Vergleichsportale, die heute noch Telefonverträge und Energiepreise vergleichen, könnten sich zu Wettbewerbern der Steuerer entwickeln und die Reparaturvergabe beeinflussen.
  • Herstellerseitig sorgt die Auswahl der Werkstoffe und Konstruktionskomplexität sowie die Daten-Vernetzung zu einer zunehmenden Kundenbindung.

Die Konsequenzen liegen auf der Hand:

Kein Wachstum führt zu Verdrängung – mit viel Glück in noch verbleibende Nischen.

Der Wettbewerb um Kunden wird noch brutaler.

 

Bei alldem müssen die Handwerksbetriebe ihre Reparatur-Kompetenz erhöhen, so schwierig die technischen Anforderungen auch werden mögen.



Ihre „DEKRA Reparatur Stundensätze“ (DRS)

Für Ihre Region für Pkw, Lkw und die Bereiche

  • Mechanik
  • Karosserie
  • Lackierung (Lacklohn ohne Lackmaterial)      


Ermittlung von Mietwagenpreisen

DAT startet neues Online-Produkt für die Ermittlung von Mietwagenpreisen und Nutzungsausfall

  • Zugriff auf Preislisten von über 8.000 Vermietstationen in Deutschland
  • Automatisierte Zuordnung jedes Fahrzeugs in eine Mietwagenklasse durch Abfrage
  • der Fahrgestellnummer
  • Regionale Umkreissuche nach Postleitzahl mit Geodaten
  • Berücksichtigung von Preisen zu früheren Zeitpunkten
  • Start des Roll-outs zum 55. Verkehrsgerichtstag in Goslar vom 25.-27. Januar 2017
  • Zielgruppe: Werkstätten, Autohäuser, Sachverständige, Rechtsanwälte, Richter,
  • Mietwagenunternehmen und weitere Unternehmen, die sich mit den Kosten für Ersatzfahrzeugen und des Nutzungsausfalls beschäftigen

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) bringt erstmals ein System auf den Markt, mit dem sich online für jeden Pkw in Deutschland die Mietwagenpreise eines entsprechenden Ersatzwagens ermitteln lassen. Dies ist immer dann relevant, wenn im Schadensfall für einen Pkw ein entsprechender Mietwagen inklusive der angemessenen regionalen Kosten benötigt wird.

Gleiches gilt für die Ermittlung des Nutzungsausfalls.

 

Unter der Bezeichnung „SilverDAT Mietwagenspiegel“ stellt die DAT ab Anfang Februar 2017 Autohäusern, Werkstätten, Sachverständigen, Rechtsanwälten, Richtern, Vermietunternehmen etc. dieses System mit Daten von rund 8.000 Vermietstationen zur Verfügung.

 

Der SilverDAT Mietwagenspiegel gliedert sämtliche Pkw in elf von der DAT definierten Mietwagenklassen. Für jedes Modelljahr werden die Klassen anhand der aktuellen Fahrzeugangebote, Preise und Ausstattungskriterien ergänzt, überarbeitet und gegebenenfalls angepasst. Die Klassenzuordnung jedes Fahrzeugs basiert auf dessen werkseitiger Ausstattungslinie (bzw. dem Listenneupreis) und der Motorisierung. Diese können – neben der Fahrzeugauswahl über Suchbaum oder KBA-Schlüssel – über die automatisierte Auflösung der Fahrgestellnummern ermittelt werden. Zudem fragt die Software postleitzahlengenau in einer Umkreissuche anhand der Geodaten die marktüblichen regionalen Kosten ab. Wer kein Mietfahrzeug in Anspruch nimmt, dem steht alternativ eine Nutzungsausfallentschädigung zu. Die Berechnung erfolgt im SilverDAT Mietwagenspiegel anhand der Vorhaltekosten eines Fahrzeugs. Dieses wird daraufhin einer von elf Nutzungsausfallklassen zugeordnet.

 



VW-Parksensoren richtig lackieren

Lackierung des Parkhilfe-Sensors nach Original-Herstellerunterlagen.

Regelmäßig werden von der IFL technische Mitteilungen herausgegeben, die für die Arbeiten in den Werkstätten relevant sind.
Wir empfehlen Ihnen daher die Mitgliedschaft.



Lackierbetrieb gewinnt Bayerischen Mittelstandspreis

Deutscher Mittelstandspreis 2016 in der Kategorie Handwerk.
Die Lackiererei Schleich aus Marktheidenfeld erhält diesen Preis. Bereits im vergangenen Jahr war das Unternehmen  nominiert.

»Ich freue mich sehr über diese wertvolle und besondere Auszeichnung. Diese bestärkt mich aufs Neue, den Weg, den ich mit Beginn der Unternehmensgründung eingeschlagen habe, weiter fort zu führen«, sagt Olaf Schleich, geschäftsführender Gesellschafter und Lackiermeister.



Innovation Group stellt sich im Schadenmanagement neu auf

Der Stuttgarter Schadensteuerer Innovation Group erweitert sein Schadengeschäft und richtet seine Prozesse neu aus.

 

Zudem kehrt Matthew Whittall als Deutschland-Chef zu Innovation Group zurück.

 

Der Schadendienstleister Claim Bees wird in das Schadenmanagement integriert. –

Nach knapp 20 Jahren erfolgreicher Entwicklung des Schadenmanagements in Deutschland geht Innovation

Group nun neue Wege.

„Wir werden uns noch stärker im deutschen Schadenmarkt aufstellen“, kündigte Bart de Groof, CEO Central Europe an, der für das Geschäft in Deutschland, Österreich, Schweiz und Benelux verantwortlich ist. Konkret bedeutet das: „Innovation Group integriert das Unternehmen Claim Bees, um sein Geschäftsfeld auch im Schadenmanagement von Kfz-Haftpflichtschäden weiter auszubauen.“

Matthew Whittall kehrt zu Innovation Group zurück

Gerade in der Kraftfahrt-Sparte Haftpflicht hatte das Unternehmen Claim Bees in nur zweieinhalb Jahren

beachtliche Erfolge im Schadenmanagement erreicht. Gründer ist der frühere Innovation Group Deutschland-

Chef Matthew Whittall, der nun wieder zu Innovation Group in seine frühere Position zurückkehrt.

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es durch kundenorientierte Schadenhilfe auch bei Kfz-Haftpflicht-Schäden möglich ist, Reparaturen, Mietwägen oder Kalkulationen gezielt zu vermitteln“, erklärte Matthew Whittall zur Integration seines Unternehmens bei Innovation Group. „Diese Erfahrung werde ich nun bei der Fortentwicklung des Schadenmanagement bei Innovation Group einbringen.“

 

Autofahrer stehen im Mittelpunkt

Innovation Group wird auch interne Strukturen und Abläufe den neuen Zielsetzungen anpassen. „In unserer

Zentrale in Stuttgart fokussieren wir noch stärker auf den Autofahrer“, unterstrich Bart de Groof in seinem

Statement zur Neuausrichtung des Schadenmanagers. „Gemeinsam mit Claim Bees wird es Innovation Group

gelingen, die Serviceorientierung, die Kommunikation gegenüber den Werkstätten sowie den Kontakt zu den

Autofahrern weiter zu stärken.“



Kein Platz für Hasardeure

Offener Brief von BVdP-Geschäftsführer Robert Paintinger anlässlich des Schadentalks am 15. September auf der automechanika

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BVdP Mitgliederinfo_SchadenTalk_09_2016.
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Glasurit kooperiert

mit Weltverband der Oldtimer-Clubs

Fachleute greifen immer häufiger auf das Know-how und den Classic Car Colors-Service von Glasurit zurück. Jüngstes Beispiel ist die Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA). Um seinen 2 Millionen Mitgliedern Lackkompetenz auf höchstem Niveau zu bieten, arbeitet der Weltverband der Oldtimer-Clubs jetzt exklusiv mit Glasurit als technischem Berater in allen Lackfragen zusammen.  ...weiterlesen



Digitaler Workflow mit SilverDAT

SilverDAT myclaimPRO

kann im digitalen Schadenmanage-ment eingesetzt werden. Dies sei vor allem für die Innungsbetriebe des Kfz-Gewerbes ein großer Schritt, die Digitalisierung in den Betrieben mitzugestalten.

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Rechnen Sie alles ab? Wirklich alles?

Häufig fehlen in Kalkulationssystemen wichtige für die Reparatur notwendige Informationen und die Arbeits-positionen. Laden Sie hier die vom IFL erarbeitete Liste mit 70 frei wählbare Arbeitspositionen herunter.

 

hier sind die Infos

Lohnt der Einstieg in das Autoservice-Geschäft?

Der BVdP hat den „Mechanik-Checker“ entwickelt. Er soll Werkstätten dabei unterstützen, Chancen und Risiken abzuschätzen, ob sich der Einstieg in das Autoservice-Geschäft für Karosserie- und Lackierbetriebe lohnt.



ZKF - Gütesiegel für Reisemobil-Reparatur

Kompetenz, Know-how, Prozesssicherheit:

Der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik e. V. (ZKF) unterstützt Mitgliedsbetriebe beim Einstieg in die Reisemobil- und Caravan-Reparatur und hat ein neues Gütesiegel geschaffen.

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HUK COBURG startet Werkstatt-Kette!

„Die Partnerwerkstatt" heißt das Konzept mit einheitlichem Corporate Identity.

Auf den Werkstatt-Kongressen in Hannover und Coburg stellte die HUK-COBURG den Einstieg der freien K&L-Betriebe in den Autoservice vor.

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AZT Stellungnahme zur Beilackierung

Die Entscheidung über eine erforderliche Beilackierung von angrenzenden Teilen trifft nur der Lackierfachmann.

Bei der Beilackierung in angrenzende Karosserieteile stellt sich immer die Frage der Erforderlichkeit.

 

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Die Autolackier-Kette Pierre.dk hat in den zurückliegenden Jahren durch den Zukauf von vier norddeutschen Betrieben für viel Wind und Spekulation gesorgt.

Beim Deutschen Lackierertag im vergangenen Jahr wurde angekündigt, dass man sich auch in der Schadensteuerung stärker engagieren wolle.

Nach eigenen Angaben ist Pierre.dk mit mehr als 400 Mitarbeitern an 37 Standorten (23 in Dänemark, zehn in Schweden, vier in Deutschland) aktiv.

Aus verschiedenen Quellen war zu hören, dass Pierre Legarth an einen Investor verkaufen wolle, was er jedoch postwendend dementierte.

Offensichtlich ist jetzt ein Investor gefunden mit der Schweizer Ufenau Capital Partners.

Diese sind an der Intelligent Repair Solutions Holding (IRSH) beteiligt. Schon seit einigen Monaten engagiert sich die IRSH zusammen mit Ufenau Capital Partners verstärkt im Unfallschadenmarkt.

So hat sich die IRSH im Februar dieses Jahres mehrheitlich am Smart-Repair Spezialisten MS Car Care sowie am K&L-Betrieb von Frank Gerardy in der Region Koblenz beteiligt. Hinzu kommen jetzt die Betriebe von Pierre.dk, die dann zu dem IRSH-Verbund zählen und das Franchise-System SpotRepair Concept Europe.

Bereits im Herbst 2014 hatte der Investor die Mehrheit an Dent Wizard erworben, dem Marktführer im Bereich Smart Repair, der im Wesentlichen größere Versicherungs-unternehmen im Kaskobereich bedient. Nach Angaben des Investors zählen über 5.200 Automobilhändler zu den Kunden von Dent Wizard.

Die IRSH Geschäftsführung verlautbarte, dass für die kommenden Jahre weitere Zukäufe geplant seien. Die Rede ist von 15 K+L-Betrieben.

Wie es mit den vier deutschen K&L-Betrieben in Deutschland weitergeht, wisse man noch nicht genau. Dafür ist der Kauf offensichtlich zu schnell über die Bühne gegangen.

 

Es bleibt, wie beim Einstieg von Pierre Legath auch, abzuwarten, was aus engagierten Plänen entstehen wird.



BVdP bietet „Mechanik-Checker“

 Marco Senger, operativer Geschäftsführer BVdP
Marco Senger, operativer Geschäftsführer BVdP

Lohnt sich der Einstieg in das Autoservice-Geschäft für Karosserie- und Lackierbetriebe? Der Bundesverband der Partnerwerkstätten (BVdP) hat den „Mechanik-Checker“ entwickelt, der Werk-stätten dabei unterstützt, Chancen und Risiken individuell zu beurteilen.

 

Situation mit betriebsbezogenen Daten bewerten

Der Bundesverband der Partnerwerkstätten unterstützt seine Mitgliedsbetriebe mit einem dreistufigen Beratungskonzept für den Einstieg in das Autoservice-Geschäft. „Wir haben uns intensiv mit dem Thema Mechanik sowie dem Konzept HUK-Autoservice beschäftigt und bieten den Partnerwerkstätten nun einen Weg, ihre Situation mit betriebsbezogenen Daten zu bewerten“, erklärt Marco Senger, operativer Geschäftsführer des Verbandes. „Deshalb haben wir in den vergangenen Wochen, in Abstimmung mit diversen Branchen-spezialisten, den „Mechanik-Checker“ entwickelt.“

 

Wie wird das Thema Autoservice das Geschäft beeinflussen?

 

Bei dem „Mechanik-Checker“ handelt es sich um ein Programm, in dem verschiedene, individuelle Betriebsdaten zur Investitionsfähigkeit, Kunden- und Mitarbeiterstruktur, Wettbewerbssituation, Mechanik-Erfahrung, betrieblichen Ausstattung und Standortfaktoren eingetragen werden können. „Zudem bieten wir den Partnerwerkstätten eine Einschätzung, ob der Einstieg oder der Ausbau im Bereich Mechanik für das Geschäft mit gesteuerten Schäden der HUK-COBURG und anderen Schadensmittlern empfehlenswert ist“, unterstreicht Marco Senger. „Damit geben wir dem Betrieb ein wirksames Instrument für die Entscheidungsfindung an die Hand.“

 

Dreistufiges Beratungskonzept: „Mechanik-Checker“, Blitzgutachten und Business-Plan

Der „Mechanik-Checker“ ist Bestandteil eines dreistufigen Beratungskonzeptes, das der BVdP in den vergangenen Wochen mit führenden Unternehmensberatern abgestimmt hat. Marco Senger: „Der Mechanik-Checker gibt Hinweise, ob das Angebot von Mechatronik- und Auto-Service Leistungen generell und des HUK-Autoservice im Speziellen für den K&L-Betrieb sinnvoll ist.“ In der zweiten Stufe bietet der BVdP die Möglichkeit eines Blitzgutachtens. „Damit erhält der Betrieb eine valide Entscheidungsgrundlage mit Vor- und Nachteilen sowie Chancen und Risiken des Geschäftsfeldes Mechanik sowie des HUK-Autoservice auf der Basis seiner betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen.“ In der dritten Stufe erfolgt eine individuelle Betriebsberatung, samt Business-Plan. Die betriebswirtschaftlichen und strategischen Auswirkungen im Falle einer positiven oder negativen Entscheidung zum Bereich Mechanik werden analysiert mit dem Ziel, abschließend eine umfassende und differenzierte Entscheidungsgrundlage vorliegen zu haben.

  

Mit dem Beratungskonzept will der BVdP einen Beitrag zur soliden Entscheidungsfindung für Fachbetriebe leisten. „Auch der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) hält dieses Konzept für einen interessanten Ansatz und unterstützt es, sodass wir von einer starken Beteiligung der Betriebe ausgehen“, so Marco Senger abschließend.



HUK COBURG startet Werkstatt-Kette!

„Die Partnerwerkstatt" heißt das Konzept mit einheitlichem Corporate Identity. 
Auf den Werkstatt-Kongressen in Hannover und Coburg stellte die HUK-COBURG den Einstieg der freien K&L-Betriebe in den Autoservice vor.

Erklärtes Ziel: Mit dem HUK-Autoservice will der Versicherer nur freie K&L-Betriebe ansprechen.

Bis 2018 sollen 300 K&L-Betriebe dem Netz angehören.

Doch Fragen für unsere Betriebe häufen sich: Wie hoch sind die Investitionen, wann rentiert sich das Geschäft? Woher kommen die neuen Mitarbeiter für die Mechanik-Abteilung? Darf der Meisterbetrieb den Autoservice überhaupt anbieten oder müssen Zusatzkurse her?

 

Unklar ist darüber hinaus, wie andere Schadensteuerer auf die neue Werkstattkette der HUK-COBURG reagieren werden. Zudem könnten Partnerwerkstätten mit dem

Einstieg in Inspektion, Hauptuntersuchung und Reifen-service am Ende Autohäuser als Kunden bei Lackier- oder Karosseriearbeiten verlieren.

 

 

Also: Augen auf bei der Partner-Wahl

 

 



Stellungnahme des Allianz Zentrum für Technik zum Thema Beilackierung

Angesichts der aktuellen Diskussion zum Thema Beilackierung in der Fachpresse und der Stellungnahmen mehrerer Marktteilnehmer hier die Position des AZT:

 

 

 

Einigkeit besteht darin, dass die Beilackierung sowohl im reparierten Teil als auch in angrenzenden Karosserieteilen geeignet ist, für den Kunden eine sehr gute optische Qualität zu erreichen. Bei der Frage der Beilackierung in angrenzende Karosserieteile stellt sich allerdings immer die Frage der Erforderlichkeit, da nur die erforderlichen Kosten der Wiederherstellung zu ersetzen sind.

 

Das in 2008 verfasste „Merkblatt für Ausbesserungen von Uni- und Effektlackierungen“ wurde vom AZT in Zusammenarbeit mit diversen Reparaturverbänden erarbeitet. ... Hier stehen wir seitens des AZT nach wie vor zu der Formulierung, wie sie 2008 in dem gemeinsam verabschiedeten „Merkblatt für Ausbesserungen von Uni- und Effektlackierungen“ ausgeführt wurde.

Danach kann die Entscheidung über eine erforderliche Beilackierung von angrenzenden Teilen nur vom ausführenden Lackierfachmann anhand der von ihm gespritzten Farbmuster getroffen werden. ...

 



DEKRA prognostiziert Fachkräftemangel und sinkende Erträge

Wie die DEKRA meldet, ist im Kfz-Gewerbe mit sinkenden Erträgen zu rechnen.

Während besonders negative Entwicklung im Neuwagenverkauf erwartet werden, zeichnet sich ein

ausgeglicheneres Bild im Service- und Teilegeschäft.

Immerhin haben sich rd. 1.250 Unternehmen an der Branchenumfrage beteiligt.

 

Bemerkenswert ist die Meinung zum Fachkäftemangel:

Quer über alle Branchen zeigt sich, dass die Unternehmen weiterhin Schwierigkeiten bei der externen Gewinnung von Fachkräften haben. 56 Prozent aller Befragten schätzen sie als schwierig bis sehr schwierig ein, nur 11 Prozent als einfach.


1 Gilt für Lieferungen in folgendes Land: Deutschland. Lieferzeiten für andere Länder und Informationen zur Berechnung des Liefertermins siehe hier: Liefer- und Zahlungsbedingungen
2 Auf der Rechnung des AUDIN Verlages wird die jeweils enthaltene MwSt. ausgewiesen:    Bei Print-Produkten beträgt die gesetzliche Mehrwertsteuer 7 %. Bei Online-Produkten beträgt die gesetzliche Mehrwertsteuer 19 %.