Mehr als Glanz und große Worte
In diesem Editorial Ihrer Fachzeitschrift FML geht es um die Trends die auf der diesjährigen Automechanika in Frankfurt gezeigt und demonstriert wurden, von Robotik und KI-Lösungen bis hin zu den Innovationen im traditionellen Bereich.
Deutlich besser als die derzeitige politische Stimmung, war die Gemütslage auf der Automechanika. Man spürt: es ist wirtschaftlich allerhand in Bewegung. Rund 4.400 Aussteller aus mehr als 80 Ländern zeigten in Frankfurt, was den Automotive Aftermarket heute bewegt – und wohin die Reise gehen könnte.
Für uns aus dem Lackierhandwerk ist dabei nicht jede große Zukunftsvision gleich spannend. Autonomes Fahren, künstliche Intelligenz und Elektromobilität sind zweifellos wichtige Themen. Aber am Ende steht der Lackierer eben nicht vor einer Vision, sondern vor einem beschädigten Fahrzeug. Und dann muss die Lösung funktionieren – möglichst schnell, sauber und wirtschaftlich.
Genau deshalb lohnte sich der Blick in die Halle 11 und vor die Messehallen. Bei den K&L-Workshops und der Live-Lackierung wird nicht nur über neue Technologien geredet. Hier wird gearbeitet. Es geht um moderne Reparaturverfahren, Lackmaterialien, Oberflächenvorbereitung, effiziente Prozesse und Werkstattausrüstung. Also um Dinge, die sich am nächsten Morgen tatsächlich in der Werkstatt wiederfinden können.
