Temperatur, Geräteklassen und Ergonomie im Arbeitsalltag

Ende der 1940er Jahre wurden die ersten Hochdruckreiniger entwickelt, heute sind sie in vielen Gebieten etabliert. Die wesentlichen Vorteile liegen in der Wasser- und Zeitersparnis sowie in der Arbeitserleichterung für den Anwender.

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Doch wann setzt man Kaltwasser ein, wann Heißwasser oder Dampf? Welches Zubehör macht Sinn, und welche Klassen zielen auf welche Anwendungen ab? Eine Reise in die Welt der Hochdrucktechnik.

Die Bedeutung der Temperatur
Je nach Anforderung die richtige Wahl treffen.

Der Sinner’sche Reinigungskreis enthält die vier Grundparameter, die bei der Reinigung eine Rolle spielen: Zeit, Mechanik, Chemie und Temperatur. Der Kreis bleibt immer geschlossen. Wenn also ein oder zwei Parameter mehr Wirkung zeigen, verringert sich automatisch die Relevanz der anderen Faktoren. Hochdruckreiniger im Allgemeinen bringen durch Druck und Wassermenge die Mechanik nach vorne, dafür geht der Reinigungsvorgang schneller vonstatten. Nur bei empfindlichen Oberflächen wird die Mechanik, sprich der Druck, heruntergefahren.

In vielen Fällen ist ein Kaltwasser-Hochdruckreiniger ausreichend. Die Geräte sind universell einsetzbar. Um die mechanische Reinigungswirkung zu erhöhen, sind Hochdrucklanzen mit rotierenden Bürsten kombinierbar. Ein Reinigungsmittel, also Chemie, wirkt sich bei Bedarf beschleunigend auf den Prozess aus. Wird ein Kaltwassergerät mit 60 °C warmem Zulaufwasser betrieben, ist die Wirkung noch einmal stärker. Wichtig für Anwender ist zu wissen, dass der Abstand von Düse zu Oberfläche zwischen 10 und maximal 30 cm liegen sollte, um effektiv zu reinigen.

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