Vom Einheitsgrau zur Farbvielfalt
Die Farbe eines Automobils ist weit mehr als ein ästhetisches Merkmal – sie ist Spiegel ihrer Zeit, Ausdruck kultureller Strömungen und technologischer Innovationskraft. Kaum ein Gestaltungsmerkmal des Automobils hat sich so dynamisch entwickelt wie die Lackierung.
Der vorliegende Fachartikel zeichnet die bedeutendsten Meilensteine dieser Entwicklung nach: von den ersten Alkydharzlacken der Nachkriegszeit über die Pastell- und Metallic-Trends der 1950er bis 1970er Jahre, die Umweltrevolution in der Lacktechnik der 1980er und 1990er Jahre bis hin zu den Strukturfarben und wasserbasierenden Systemen des 21. Jahrhunderts. Zugleich beleuchtet er die kulturellen Dimensionen automobiler Farbgestaltung – von der Rolle prominenter Designerinnen bis hin zu den ikonischen Art Cars und den psychedelischen Cultmobiles der Flower-Power-Ära.
Parallel zur Farbtechnologie verlief stets eine kulturelle Diskussion: Welche Farbe steht für welchen Lebensstil? Wann ist ein Auto mehr als Transportmittel – nämlich Kunstobjekt? Und warum entscheiden sich im Jahr 2024 rund 79 Prozent der europäischen Autokäufer für die achromatischen Farben Schwarz, Grau, Silber und Weiß?
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