Instandsetzen vor Ersetzen
Der Grundsatz „Instandsetzen vor Ersetzen“ gehört zu den zentralen Leitgedanken des Repanet Netzwerks. Dahinter steckt mehr als ein technischer Reparaturweg: Es geht um Werterhalt, Ressourcenschonung und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen für Kundinnen und Kunden sowie Betriebe.
„Am Ende geht es darum, für jeden Schaden die beste Lösung zu finden – technisch und wirtschaftlich.“
Margarita Debos
Managerin Axalta Netzwerke
Wie dieser Ansatz in der Praxis gelebt wird, zeigt die Alrutz GmbH & Co. KG aus Georgsmarienhütte, ein langjähriger Repanet Partnerbetrieb. Steigende Ersatzteilpreise, enge Vorgabezeiten und schwer planbare Lieferketten stellen Karosserie- und Lackierbetriebe zunehmend vor die Frage, welcher Reparaturweg im Einzelfall der richtige ist. Für Repanet ist die Antwort klar: Wo eine fachgerechte Instandsetzung möglich ist, sollte sie immer ernsthaft geprüft werden. Denn sie ist häufig nicht nur nachhaltiger, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll.
Die Alrutz GmbH & Co. KG aus Georgsmarienhütte ist seit vielen Jahren Teil des Repanet Netzwerks und setzt den Grundsatz „Instandsetzen vor Ersetzen“ konsequent im Werkstattalltag um. „Instandsetzen vor Ersetzen ist für uns kein Schlagwort, sondern ein wichtiger Teil unserer täglichen Arbeit“, sagt Dirk Alrutz, Inhaber der Alrutz GmbH & Co. KG. „Welche Methode für uns als Werkstatt rentabler ist, lässt sich zwar nicht pauschal beantworten. Aber beim Instandsetzen entsteht die Wertschöpfung primär durch die eigene Arbeitsleistung, und genau das macht diesen Weg in vielen Fällen so interessant.“
Mehr Wertschöpfung durch Reparatur
Gerade darin sieht Repanet einen zentralen Vorteil für freie Karosserie- und Lackierbetriebe. Während beim Austausch von Bauteilen ein großer Teil des Auftragsvolumens in Ersatzteile fließt, bleibt bei der Reparatur mehr Wertschöpfung im Betrieb. Hinzu kommt, dass sich durch fachgerechtes Instandsetzen Ressourcen sparen und originale Fahrzeugstrukturen erhalten lassen. Gleichzeitig können aufwendige Folgearbeiten vermieden werden, die beim Erneuern häufig zusätzlich anfallen. Auch Dirk Alrutz sieht vor allem bei Seitenwänden und verschiedenen Schwellerbereichen häufig Vorteile für die Instandsetzung. Gerade dort, wo Austrennen, Ersetzen, Anpassen und Lackieren hohe Teile- und Montagekosten verursachen, kann eine Reparatur die wirtschaftlich bessere Lösung sein.
„Instandsetzen vor Ersetzen ist für uns kein Schlagwort, sondern ein wichtiger Teil unserer täglichen Arbeit.“
Dirk Alrutz
Inhaber der Alrutz GmbH & Co. KG.
Dass dieser Ansatz hohe handwerkliche Standards voraussetzt, versteht sich für das Reparaturnetzwerk von selbst. „Die fachgerechte Instandsetzung ist immer eine Frage von Qualität, Erfahrung und Verantwortung“, erklärt Margarita Debos, Axalta Netzwerke Managerin. „Unsere Partnerbetriebe stehen für genau diese Kompetenz. Das Beispiel Alrutz zeigt sehr gut, wie sich Reparaturqualität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sinnvoll verbinden lassen.“
Für Repanet ist „Instandsetzen vor Ersetzen“ deshalb weit mehr als ein ökologischer Ansatz. Es ist eine Haltung, die Kunden Mehrwert bietet, Betriebe stärkt und die Zukunftsfähigkeit der Branche unterstützt. „Am Ende geht es darum, für jeden Schaden die beste Lösung zu finden – technisch und wirtschaftlich. Und in vielen Fällen ist das eben nicht das Neuteil, sondern die fachgerechte Instandsetzung“, fasst Margarita Debos zusammen.
