Mehr reparieren, weniger schlucken

In diesem Editorial Ihrer Fachzeitschrift FML geht es um den im weiter wachsenden Druck unter dem unsere Branche steht: von steigenden Teilepreisen, Lieferengpässen und dem wachsenden Aufwand in der Beschaffung.

Die Branche steht unter Druck: steigende Teilepreise, Lieferengpässe bei eben diesen und wachsender Aufwand in der Beschaffung binden Ressourcen – also Mitarbeiter und Nerven. Gleichzeitig liegt genau hier oft noch die beste Marge – ein Widerspruch, der die Betriebe zwingt, klüger zu wirtschaften statt nur mehr zu arbeiten.

Peter Börner von Eurogarant und Ihr BFL-Präsident Steven Didssun machten dies kürzlich bei dem Kongress eines Kundenclubs deutlich. Der Grundsatz „Instandsetzen vor Ersetzen“ erweist sich dabei nicht als nostalgische Handwerksromantik, sondern als handfeste Strategie: Wer repariert, sichert Wertschöpfung im eigenen Betrieb, erhält Originalsubstanz und reduziert Abhängigkeiten.

Auch innovative Kunststoffreparatur entwickelt sich vom Nischenthema zum echten Effizienzhebel: praxisnah, wirtschaftlich und – wie wir beim Kongress erleben durften – überraschend clever.

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