Weniger Unwetterschäden an Fahrzeugen

Unwettermäßig war 2025 in Deutschland ein ruhiges Jahr. Das zeigt sich auch in der Bilanz der Kfz-Versicherer.

Quelle: Holger Holzer/SP-X

Sturm, Hagel, Blitz und Überschwemmungen haben im vergangenen Jahr deutlich weniger Schäden an Autos verursacht als 2024. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilt, zahlten die Kfz-Versicherer im vergangenen Jahr bundesweit rund 650 Millionen Euro für Naturgefahren-Schäden. Im Vorjahr waren es noch rund 1,2 Milliarden Euro. Insgesamt wurden rund 190.000 Unwetter-Schäden an kaskoversicherten Kraftfahrzeugen gemeldet.

Trotz der insgesamt vergleichsweise ruhigen Wetterlage gab es regional Unwetterschwerpunkte. Besonders in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen wurden zahlreiche Schäden an kaskoversicherten Fahrzeugen registriert. Der GDV verweist zudem darauf, dass Naturgefahren langfristig zunehmen. Als Gründe nennt der Verband heftigere Wetterereignisse, mehr Fahrzeuge und eine dichtere Bebauung.

Schäden am eigenen Auto durch Sturm, Hagel, Blitz oder Überschwemmung werden von der Teil- oder Vollkaskoversicherung übernommen. Auf den Schadenfreiheitsrabatt wirken sie sich nicht aus. Wer nur eine Kfz-Haftpflicht hat, muss die Reparatur am eigenen Fahrzeug selbst bezahlen.