Fünf entscheidende strategische Fehler

Robert Merz, Gründer und strategischer Kopf der KFZ-Rockstars, benennt die fünf häufigsten strategischen Fehler, die Werkstätten gerade machen. Fehler, die verantwortlich sind, dass viele Betrieb sich noch weiter von einem stressfreien und ertragreichen Tagesgeschäft entfernen.

Wer es inzwischen satt hat, im knallharten Preiskampf gegen Mitbewerber anzutreten, und wer verstanden hat, dass ein „weiter so“ auch nicht die Lösung sein kann, versucht es mit Veränderung. Mit mehr Personal, mit neuer Technologie, optimierter Internet- und Social Media Präsenz oder mit einem ganz großen Bauchladen für alle Pkw-Marken – es sollen endlich wieder Erträge fließen.

Doch all das ist sinnlos, solange das Fundament nicht stabil ist – sagt Robert Merz, Gründer und strategischer Kopf der KFZ-Rockstars. Und er benennt die fünf häufigsten strategischen Fehler, die Werkstätten gerade machen. Fehler, die verantwortlich sind, dass viele Betriebe weiterhin im Hamsterrad stecken blei- ben und sich noch weiter von einem stressfreien und ertragreichen Tagesgeschäft entfernen.

Schnelle Lösungen von außen, anstatt konsequent Reibungsverluste im Tagesgeschäft abzuschalten: Viele Kfz-Werkstätten verzetteln sich gerade komplett, indem sie auf vermeintlich naheliegende Lösungen setzen, um ihre betriebliche Situation zu verbessern. Und das, obwohl gerade jetzt jeder Euro Mehrer- trag wertvoller ist als je zuvor.

Der erste strategische Fehler betrifft die Suche nach neuen Mitarbeitern. Dazu die klare Meinung des Werkstatt-Experten Robert Merz:

„Hör auf neue Mitarbeiter zu suchen, solange Deine innerbetrieblichen Strukturen nicht stimmen!“

„Der neue Mitarbeiter wird der Game Changer für mein Unternehmen – wenn er kommt, werde ich entlastet!“ So denken die meisten Betriebsinhaber – und nicht wenige suchen dabei bereits seit einer gefühlten Ewigkeit nach einem fähigen, neuen Teammitglied. An diese Überzeugung sind Erwartungen geknüpft: Der oder die „Neue“ über- nimmt wichtige Aufgaben, wird sich schnell in den Betrieb einarbeiten und bringt ja bereits aus seinem vorherigen Job jede Menge Erfahrung mit. „Wer das Thema aber so angeht und keine expliziten Vorbereitungen für sein neu- es Teammitglied trifft, verbrennt den Gamechanger schneller, als er ihn ge- funden hat“, erklärt der Berliner Unternehmer Robert Merz. „Wenn die Grundlagen nicht vorhanden sind, trifft der neue Mitarbeiter eigentlich nur auf ein für ihn neues Chaos“, so Merz.

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