SCHWERPUNKT: Kleinschäden – Spot oder Smartrepair
Immer wieder die Frage und stets ein Thema. Sind Kleinschäden ein Lückenbüßer oder stellen sie einen eigenen Betriebszweig dar. Mit welchen Lack-Systemen und Arbeitsmitteln wird effizient gearbeitet.
Das Schwerpunkt-Thema in der Juli/August-Ausgabe 2026 ist das Thema: Spot- oder Smartrepair. Dabei stellt sich immer wieder die Frage: Sind Kleinschäden ein Lückenbüßer oder stellen sie einen eigenen Betriebszweig dar und mit welchen Lack-Systemen und Arbeitsmitteln wird effizient gearbeitet.
1. Artikel:
Kleiner Kratzer mit Goldrand
Kfz-Reparaturen werden nicht
nur immer teurer, bei typi-
schen Unfallschäden zeigen
sich markenspezifisch oft zu-
dem große Unterschiede, wie
jetzt eine Markterhebung des
ADAC zeigt.
2. Artikel:
Kleinschäden neu gedacht
Ein Kratzer an der Stoßstange,
eine beschädigte Tür oder eine
Smart-Repair-Lackierung am
Kotflügel – in vielen Betrieben
werden solche Kleinschäden
noch immer „nebenbei“ erledigt. Entweder direkt in der
Werkstatt ohne geeignete Absaugung oder in der Lackierkabine. USI Deutschland erklärt, warum beide Varianten
aus wirtschaftlicher Sicht alles
andere als optimal sind.
3. Artikel:
Spot Repair:
Gewusst wie. Und womit.
Der Bereich Spot Repair ist
nach wie vor wichtig. Dass
sich daran in absehbarer Zeit
nichts ändern wird, hat verschiedene Gründe: Zum einen
steigt der Anteil von geleasten
Fahrzeugen. Laut dem Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen ist fast jeder zweite neu zugelassene
PKW inzwischen geleast; auch
Privatkunden entscheiden sich
öfter fürs Leasing. Damit
wächst der Bedarf an günstigen, werterhaltenden Reparaturen. Auf der anderen Seite
werden PKW im Bestand immer länger genutzt, demzufolge werden zeitwertgerechte
Reparaturen häufiger nachgefragt.
4. Artikel
Kleine Schäden, große Wirkung
Wenn ich mit Betrieben über
Smart Repair spreche, höre ich
oft denselben Satz: „Wir sind
als Karosserie- und Lackierfachbetrieb bekannt. Viele
Kunden bringen Smart Repair
deshalb gar nicht mit uns in
Verbindung.“ Das finde ich
spannend. Denn eigentlich
klingt das Geschäftsfeld erst
einmal attraktiv: kleine Schäden, kurze Reparaturzeiten,
zusätzliche Aufträge und Kunden, die schnelle Lösungen suchen.
5. Artikel
Infrarot-Härtung mit Wärmebildkamera
Die Anforderungen an moderne Autolackierereien steigen kontinuierlich. Kunden erwarten kurze Reparaturzeiten, perfekte Oberflächen und gleichzeitig wirtschaftliche Preise. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, setzen im- mer mehr Betriebe auf moderne Trocknungs- und Kontrolltechnologien. Besonders die intelligente Steuerung der Kombination aus Infrarot-Härtung und Wärmebildkamera entwickelt sich dabei zu einem wichtigen Baustein für effiziente und qualitativ hochwertige Lackreparaturen.
6. Artikel
Profi-Lackierpistolen für die Kleinschadenreparatur
Was früher als „Lückenfüller“
galt, hat sich längst zu einem
eigenständigen Betriebszweig
entwickelt: die Reparatur von
Kleinschäden. Um die hohen
Anforderungen dieser Arbeiten
zu erfüllen, hat ANEST IWATA
spezielle Präzisionslackierpi-
stolen im Programm. Mit der
LPH-80 für Spot Repair sowie
dem Modell W-300 WB für
Smart Repair lassen sich klei-
ne Schäden effizient, präzise
und mit gleichbleibend hoher
Qualität beheben.
7. Artikel
Ein Kratzer, der zur
Umweltfrage wird
Es ist ein unscheinbarer Schaden. Ein dünner Kratzer am
hinteren Kotflügel eines silbernen Mittelklassewagens,
entstanden auf einem Supermarktparkplatz. Kein Blech
verzogen, keine sicherheitsrelevanten Bauteile betroffen.
Ein kosmetischer Makel –
mehr nicht. Und doch löst dieser kleine Kratzer eine Reparaturkette aus, deren ökologische Folgen in keinem Verhältnis zu seiner Größe stehen.
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