TCR – Infrarot-Härtung mit Wärmebildkamera

IRT bietet mit TCR eine durch Wärmebildkamera und Radar gesteuerte professionelle Lösung,um gleichmäßiges, präzises und energieeffizientes Härten zu erzielen. Die Wärmebildkamera fungiert dabei als „intelligentes Auge“ für die Härtungseinheit.

Die Anforderungen an moderne Autolackierereien steigen kontinuierlich. Kunden erwarten kurze Reparaturzeiten, perfekte Oberflächen und gleichzeitig wirtschaftliche Preise. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, setzen immer mehr Betriebe auf moderne Trocknungs- und Kontrolltechnologien. Besonders die intelligente Steuerung der Kombination aus Infrarot-Härtung und Wärmebildkamera entwickelt sich dabei zu einem wichtigen Baustein für effiziente und qualitativ hochwertige Lackreparaturen. Das IRT-System TCR misst kontinuierlich die Temperaturdaten und überträgt diese an das Steuersystem, das IR-Intensität und Belichtungszeit anpasst, um das gewünschte Härtungsprofil beizubehalten.

Präzise Wärme statt langer Wartezeiten
Nach dem Lackieren beginnt einer der entscheidenden Schritte im Reparaturprozess: die Trocknung beziehungsweise Härtung des Lackaufbaus. Während konventionelle Verfahren häufig die gesamte Umgebungsluft erwärmen, arbeitet die Infrarot-Technologie deutlich gezielter. Die Strahlung dringt direkt in die Lackschichten ein und erwärmt diese von innen heraus.

Entscheidend für die Qualität einer Lackreparatur ist jedoch nicht nur die Geschwindigkeit der Trocknung, sondern vor allem die richtige Temperaturführung. Wird ein Lack zu kalt gehärtet, können Lösungsmittel im Material verbleiben. Wird er dagegen zu stark erhitzt, drohen Spannungen im Lackaufbau, Glanzunterschiede oder sogar Materialschäden an Kunststoffbauteilen. Genau an dieser Stelle kommt die Wärmebildkamera ins Spiel. Sie ermöglicht eine berührungslose Temperaturkontrolle während des gesamten Härtungsprozesses. Statt sich auf Schätzungen oder punktuelle Messungen zu verlassen, erhält der Lackierer ein vollständiges Temperaturbild der bearbeiteten Fläche.

Unsichtbare Temperaturunterschiede sichtbar machen
Mit bloßem Auge lassen sich Temperaturunterschiede auf lackierten Oberflächen nicht erkennen. Eine Wärmebildkamera macht diese Unterschiede hingegen sofort sichtbar. Hotspots, also Bereiche mit überhöhter Temperatur, werden ebenso erkannt wie kältere Zonen, in denen der Lack möglicherweise nicht ausreichend ausgehärtet wird. Bei Fahrzeugen mit unterschiedlichen Materialkombinationen – etwa Stahl, Aluminium und Kunststoff – können Temperaturverteilungen stark variieren. Die Wärmebildtechnik hilft dabei, diese Unterschiede frühzeitig zu erkennen und steuert den Infrarotstrahler punktgenau.